Ein Literatur-Genie im Exil
Der Roman „Der weisse Abgrund“ von Henning Boëtius zeichnet faszinierend das schillernde Exil-Leben des genialen Dichters und Spötters Heinrich Heine nach.
Der Roman „Der weisse Abgrund“ von Henning Boëtius zeichnet faszinierend das schillernde Exil-Leben des genialen Dichters und Spötters Heinrich Heine nach.
Der österreichische Autor Robert Seethaler schreibt kunstvoll. Doch seinem neuen Roman „Der letzte Satz“ (über Gustav Mahler) fehlt es an Tiefenschärfe…
Die US-Historiker Jane Gerhard und Dan Tucker zeigen in dem Bildband „Feminismus“ den weiten Weg der bisherigen Frauenbewegung – und wie weit er noch ist…
Mit dem neuen Band „Ein anderer Traum / Un altro sogno“ dürfte die ital.-schweiz. Lyrikerin Lina Fritschi nachhaltig der Vergessenheit entrissen werden.
Der erste Roman von Jessica Andrews: „Und jetzt bin ich hier“ erzählt vom Lieben und Loslassen einer jungen Frau in einer Eltern-Kind-Familien-Beziehung.
Literaturfreunden hat man Sarah Kirsch nicht mehr vorzustellen.Die neue Sammlung „Freie Verse – 99 Gedichte“ zeigt alle ihre beeindruckenden Lyrik-Facetten.
Speak Up heisst der neue Jugend-Roman von Laura Steven. Seine Protagonistin kommt frisch und selbstironisch, aber auch verletzlich und sarkastisch rüber.
Charlotte Roth ist ein berührender Roman gelungen über Carola Neher, „die Königin von Berlin“ in den „goldenen Zwanziger“ des vorigen Jahrhunderts.
Paula Irmschler überprüft in ihrem ironischen Chemnitz-Roman „Superbusen“ gewisse soziale Vorurteile und singt gleichzeitig das Hohelied der Freundschaft.
Das Alltägliche, Profane, ja Simple hat einen hohen Stellenwert im neuen Lyrik-Band „Flügel zum Nichtfliegen“ des Basler Dichters Roger Monnerat.
Der neue Roman von Gerwin van der Werf „Der Anhalter“ nimmt ein beliebtes und unerschöpfliches Motiv der Literatur auf: Das Wandern und Reisen.
Die 1920er Jahre sind spätestens seit der TV-Serie „Babylon Berlin“ in aller Munde. Susanne Gogas Krimi „Der Ballhausmörder“ will nacheifern – erfolglos…
Thriller-Rezensentin Isabelle Klein attestiert dem Roman von Jean-Christophe Grangé: „Die Fesseln des Bösen“ Spannung, aber auch monströse Widerlichkeit…
Der ehemalige Hochschullehrer Claus Eurich hat eine Albert-Schweitzer-Monographie „Radikale Liebe“ geschrieben. Das Buch verspricht viel, hält aber wenig.
Der neue Roman von Viola Sanden: Playground Chess erzählt von Catrin und deren Online-Schachspiel, das schliesslich zu einer heissen Liebesnacht führt…
Der Erstlingsroman des Zürcher Kommunikationsberaters Mathias Ninck: Mordslügen thematisiert „Falsche Geständnisse“ und deren mediales Ausschlachten…
Der neueste Krimi von Jo Nesbø: Messer ist ein grosser Wurf und dürfte die Geschicke des Nesbo-Protagonisten Harry Hole in ganz neue Gefilde lenken.
„Eine Kultur schafft sich ab“ – so nennt Mario Andreotti seine neue Anthologie mit Beiträgen zu Bildung und Sprache. Kein Requiem, sondern ein Appell…
Die brillante Anthologie von Monika Rinck: Wirksame Fiktionen vereint eine Reihe von Poetikvorlesungen der bekannten Lyrikerin in Göttingen 2019.
Unter dem Titel „Erinnern, vergessen, umdeuten?“ widmet sich diese gender-historische Anthologie den europäischen Frauenbewegungen im 19./20. Jahrhundert.