Die Sprengkraft eines Biedermanns
Zum 200. Geburtsjahr von Anton Bruckner erscheint eine empathische Biographie über einen großen Anarchisten in der Musik.
Zum 200. Geburtsjahr von Anton Bruckner erscheint eine empathische Biographie über einen großen Anarchisten in der Musik.
„Nach der Befreiung“ sind die „Aufzeichnungen aus dem Gulag“ betitelt, verfasst von Barbara Skarga, eine der bedeutendsten polnischen Philosophinnen des 20. Jahrhunderts.
Am 17. Juni 1947 – Europa liegt in Schutt und Asche – steht eine 23 Jahre junge Frau in New York an der Reling eines schäbigen russischen Frachtschiffes, der SS Rossia. Ziel: Neapel. Von dort…
Heinz, der Bruder der berühmten Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, beleuchtet viel Privates aus dem Leben einer faszinierenden Persönlichkeit.
Der US-Comic-Schöpfer Bill Finger ist die wahre Quelle der weltweiten Kult-Figur Batman. Eine neue Graphic-Novel würdigt ihn.
„Ferenc Fricsay – Der Dirigent als Musiker“ heisst die neue Biographie von Peter Sühring über den bedeutenden ungarischen Orchesterleiter.
Die reich dokumentierte und illustrierte Monographie von Morgenthaler über den blinden Komponisten und Organisten Jean Langlais lässt keine Wünsche offen.
Der veröffentlichte Briefwechsel „Wir haben es nicht gut gemacht“ zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch blättert eine intensive, letzten Endes toxische Liebesgeschichte auf.
Die Jazz-Grössen Miles Davis, Max Roach, J.-Bapt. Illinois-Jacquet, Felix Pappalardi, Ornette Coleman u.a. – sie alle fanden ihre letzte Ruhe in New York.
Der 86-jährige Jazz-Saxophonist Klaus Doldinger blickt in seiner Autobiographie „Made in Germany“ auf eine beispiellos erfolgreiche Musiker-Karriere zurück.
„Kaukasische Tage“ der Autorin Umm-El-Banine Assadoulaeff ist eine intelligent geschriebene Autobiographie im Spannungsfeld zwischen Orient und Occident.
Es war einmal Kalter Krieg – auch im Schach. Grossmeister Gennadi Sosonko lässt in seinem neuesten Buch die damaligen Schach-Protagonisten wieder aufleben.
Die britische Autorin Deborah Levy hat mit „Ein eigenes Haus“ eine ziemlich langweilige und triviale, eigentlich verzichtbare Autobiographie geschrieben.
Simone de Beauvoir war – gemäss Biographin Kate Kirkpatrick in „Ein modernes Leben“ – sehr viel mehr als nur ein „Anhängsel“ des grossen Jean-Paul Sartre…
In seinem neuen biographischen Roman „Ascona“ schildert Edgar Rai sechs Jahre aus dem Exilleben des deutschen Bestsellerautors E. M. Remarque
Der 10. Schach-Weltmeister Boris Spasski ist weit weniger bekannt als sein legendärer Kontrahent von 1972 Bobby Fischer. Eine neue Biographie will das ändern.
Spektakulär Neues erfährt man nicht über den Kultsänger Jim Morrison in der Biographie von Birgit Fuß. Aber ein paar Überraschungen sind zu entdecken.
Mit der Biographie „The Chess Saga of Friđrik Ólafsson“ widmen sich die Autoren einer der ganz grossen Figuren des isländischen Schachs: Fridrik Olafsson
Julian Barnes‘ „Der Mann im roten Rock“ ist als Biographie über Samuel Pozzi missglückt, gleicht eher einer Kulturgeschichte der Belle Epoque. Schade.
Der australische Fernschach-Meister Robert Johnson widmet sich in „Adolf Anderssen“ einem der grössten Kombinationskünstler der romantischen Schach-Ära.