Remarque – Elend und Zuflucht im Schweizer Exil
In seinem neuen biographischen Roman „Ascona“ schildert Edgar Rai sechs Jahre aus dem Exilleben des deutschen Bestsellerautors E. M. Remarque
In seinem neuen biographischen Roman „Ascona“ schildert Edgar Rai sechs Jahre aus dem Exilleben des deutschen Bestsellerautors E. M. Remarque
Der Buch-Report „Rattennest – Argentinien und die Nazis“ von Hannes Bahrmann dokumentiert, warum die NS-Mörder mit Vorliebe in Südamerika untertauchten.
„Altes Testament und moderne Literatur“ von Georg Langenhorst untersucht, welche Wechselwirkung zwischen Bibel-Narrativen und moderner Literatur besteht.
„Wo der Wolf lauert“ heisst der neue Thriller der Israelin Ayelet Gundar-Goshen. Doch nicht Action beherrscht ihren Roman, sondern viel Psychologie…
Cees Nooteboom zählt zu den größten niederländischen Dichtern der Gegenwart. Mit dem Langgedicht „Abschied“ legt der 88-jährige seinen Schwanengesang vor.
Eichendorffs berühmte Novelle „Taugenichts“ schimmert nonstop durch, trotzdem bereitet der neue Roman „Fahrtwind“ von Klaus Modick grosses Lesevergnügen.
Die Short-Story-Sammlung „Menschen wie Dirk“ der Winterthurer Schriftstellerin Julia Kohli leuchtet virtuos die Psyche spezifischer Männertypen aus.
Der Schriftsteller, Komponist und Schachspieler Helmut Krausser veröffentlichte mit „Glutnester“ einen neuen Gedichtband. Fazit: Von banal bis interessant.
Der Kolumbianer Tomás González legt mit „Die stachelige Schönheit der Welt“ einen sprachlich mäßigen, aber mit Humor & Lebenslust gewürzten Erzählband vor.
Mit Sprachgewalt und frappanter Erzählstruktur geht Autorin Martina Clavadetscher in ihrem Roman „Die Erfindung des Ungehorsams“ existenziellen Fragen nach.
Julian Barnes‘ „Der Mann im roten Rock“ ist als Biographie über Samuel Pozzi missglückt, gleicht eher einer Kulturgeschichte der Belle Epoque. Schade.
„Die Mitternachtsbibliothek“ ist der 12. Roman von Matt Haig: Eine sterbenswillige 35-Jährige liest im „Buch ihres eigenen Lebens“ und wird gerettet…
„Tristan und Isolde“ ist quasi ein literarischer Archetypus. Sally Rooney schrieb mit „Normale Menschen“ eine Neuauflage – mit durchzogenem Ergebnis…
Liebte Jesus die Frauen? Und wollte er auch deshalb nicht sterben? Der Roman von Amélie Nothomb „Die Passion“ reflektiert viel und schildert wunderschön.
Homosexualität vor 100 Jahren öffentlich in Bildern zu zeigen war ein Tabubruch. Der Band „Loving“ dokumentiert eindrücklich schwule Männer von 1850-1950.
Germanist Dominik Riedo fragt sich angesichts des Hypes um den Roman „Goldene Jahre“ von Arno Camenisch: Was stimmt nicht mit der Schweizer Literatur?
„Olympia“ heisst der neue Kriminal-Roman des Kult-Autors Volker Kutscher. Kommissar Gereon Rath ermittelt im Nazi-deutschen Berlin der 1930er Jahre.
Der Roman „Ada“ von Christian Berkel ist eine einfühlsam geschriebene Geschichte um eine junge Frau, die ihren Platz in der Welt der Nachkriegszeit sucht.
Spannend wird Stuart Hoods Roman „Das Buch Judith“ erst zum Schluss, als während der Franco-Diktatur die Protagonistin quasi zur biblischen Judith wird…
„Swimming Lessons / freischwimmen“ nennt die junge US-Schauspielerin Lili Reinhart ihre neue Gedichte-Sammlung. Ein Weihnachtsgeschenk für Teenager…