Die ausgelagerte Unanständigkeit – oder: Der Markt der Lust
Else Jerusalems Milieu-Roman „Der heilige Skarabäus“ beginnt dort, wo Wiens mondäne Ringstrasse ihre Maske verliert – ein paar Schritte genügen…
Else Jerusalems Milieu-Roman „Der heilige Skarabäus“ beginnt dort, wo Wiens mondäne Ringstrasse ihre Maske verliert – ein paar Schritte genügen…
Die Züricher Krimi-Autorin Monika Mansour stellt die Innerschweizer Metropole in den Fokus ihres neuen, spannenden Kriminalromans „Lichter über Luzern“.
Die hervorragende konzipierte Anthologie „Prosaische Passionen“ der FAZ-Feuilletonistin Sandra Kegel beinhaltet 101 berühmte Short Stories von Frauen.
Eva Demski widmet sich in ihrem „Anarchistischen Album“ erzählend der libertären Bewegung von ihren frühen Anfängen in der Schweiz des 19. Jhr. bis heute.
Der Gedichte-Band „ich föhne mir meine wimpern“ von Sirka Elspaß repräsentiert keine hermetische Lyrik, sondern zeigt sprachliche Raffinesse und Intensität.
Der dt. Krimi-Autor Horst Evers schreibt so humorvoll vom Morden und Ermitteln wie kein anderer. Und seine jüngste Sammlung „Bumm!“ macht da keine Ausnahme.
Die Lyrik des Passauers Friedirch Hirschl ist durch Naturverbundenheit und Landschaftsstimmungen gekennzeichnet, Untergangsrhetorik wird man keine finden…
Der polnische Autor hat mit seinem neuen Roman „Trottel“ eine gleichermassen berührende wie humorvolle Aufarbeitung des Suizides seines Sohnes geleistet.
Der Roman „Murmeljagd“ von Ulrich Becher zählt zu den grossen Werken der deutschen Exillteratur, sowohl in sprachlicher wie in inhaltlicher Hinsicht.
Die religionsübergreifende Freundschaft zwischen Christen und Muslimen ist das Hauptmotiv des Romans „Keiner betete an ihren Gräbern“ von Khaled Khalifa.
„Kaukasische Tage“ der Autorin Umm-El-Banine Assadoulaeff ist eine intelligent geschriebene Autobiographie im Spannungsfeld zwischen Orient und Occident.
Die britische Autorin Deborah Levy hat mit „Ein eigenes Haus“ eine ziemlich langweilige und triviale, eigentlich verzichtbare Autobiographie geschrieben.
Simone de Beauvoir war – gemäss Biographin Kate Kirkpatrick in „Ein modernes Leben“ – sehr viel mehr als nur ein „Anhängsel“ des grossen Jean-Paul Sartre…
Mit dem Roman „Das Archiv der Gefühle“ tritt Peter Stamm neuerlich eine Reise nach innen an. Ein tiefgründiger Text ist gelungen – leise und doch wuchtig.
P. Handke, I. Bachmann, H. Böll, W. Biermann, M. Frisch – sie prägten die 70er. Helmut Böttiger würdigt mit „Die Jahre der wahren Empfindung“ ihre Bedeutung.
Den Maigret-Autor Georges Simenon und den Wachtmeister-Studer-Schöpfer Friedrich Glauser vereint Ursula Hasler in „Die schiere Wahrheit“ zum Krimi-Tandem.
In seinem neuen biographischen Roman „Ascona“ schildert Edgar Rai sechs Jahre aus dem Exilleben des deutschen Bestsellerautors E. M. Remarque
Der Buch-Report „Rattennest – Argentinien und die Nazis“ von Hannes Bahrmann dokumentiert, warum die NS-Mörder mit Vorliebe in Südamerika untertauchten.
„Altes Testament und moderne Literatur“ von Georg Langenhorst untersucht, welche Wechselwirkung zwischen Bibel-Narrativen und moderner Literatur besteht.
„Wo der Wolf lauert“ heisst der neue Thriller der Israelin Ayelet Gundar-Goshen. Doch nicht Action beherrscht ihren Roman, sondern viel Psychologie…