Walter Eigenmann: Wozu eigentlich noch Literatur?
Essayist Walter Eigenmann in seinem Plädoyer „Wozu noch Literatur?“: „Sie bewahrt im digitalen Lärm Tiefe, Fantasie und freies Denken“.
Essayist Walter Eigenmann in seinem Plädoyer „Wozu noch Literatur?“: „Sie bewahrt im digitalen Lärm Tiefe, Fantasie und freies Denken“.
Die brasilianische Komponistin Jocy de Oliveira steht für eine radikal sperrige, konsequent eigenständige Klangsprache.
In seinem neuen Essay „Die Künstler und ihre Moral“plädiert Charles Stünzi für eine klare Trennung von Künstler und Kunst
In seinem Bericht „Januartage in Krakau“ schildert Peter Biro, wie nahe Kultur und Barbarei sein können. Hier das Bijou Krakau, dort das Grauen von Auschwitz…
Die Jazz-Grössen Miles Davis, Max Roach, J.-Bapt. Illinois-Jacquet, Felix Pappalardi, Ornette Coleman u.a. – sie alle fanden ihre letzte Ruhe in New York.
Die grosse Ökonomin, Rebellin und Schriftstellerin Rosa Luxemburg wurde am 15. Januar 1919 von deutschen Regierungstruppen ermordet – wegen „Ungehorsam“…
In seinem Essay Vom Himmlischen (Synopsis von Lyrik-Publikationen) sinnt Heiner Brückner über die Verbindung der modernen Poesie zum Himmels-Begriff nach.
Dominik Riedo würdigt den grossen amerikanischen Science-Fiction-Schriftsteller Philip K. Dick und dessen bahnbrechende visionäre Meisterschaft.
In seinem Essay „Warum noch Gedichte?“ meditiert der deutsche Schriftsteller und Pädagoge Johann Voss über die „Provokation der modernen Poesie“.
Im Essay „Sprachwandel oder Sprachzerfall?“ untersucht Mario Andreotti, wie Jugendliche heute schreiben, wie die „SMS-Generation“ mit Wörtern umgeht.
In seinem Essay schreibt Peter Fahr zum Rassismus in der Schweiz: Politik und Gesellschaft haben keine wirksamen Programme. Neonazis haben Antworten…
Der Computerexperte Roland Stuckardt untersucht im philosophischen Schach-Essay „Too clever is dumb“ das Spekulative Handeln – am Brett und im Leben…
Mario Andreotti in in seinem Essay über den modernen Literaturbetrieb: „Die heutigen Autorinnen und Autoren lassen sich die Themen von Trends vorgeben“.
In ihrem Essay über Bildung und Schule plädiert Karin Afshar für den Mut zum Unterschied auch in der Erziehung – wider alle kulturelle Nivellierung.
Am 1. September 1972 gab in Reykjavik ein russischer Spieler eine Schachpartie auf, und sein amerikanischer Gegner wurde Weltmeister. Es gibt historische Momente, in denen die Welt den Verstand verliert, und zwar mit bemerkenswerter Würde. Die Schach-WM 1972 in Island war so ein Fall…
Im Mittelpunkt der beeindruckenden Familiensaga „So grün war mein Tal“ von Richard Llewellyn steht die wechselvolle Geschichte der Bergbau-Familie Morgan.
In dem Essay von Joanna Lisiak: „Reife Männerstimmen“ geht die Autorin auf vom Aussterben bedrohte Stimm-Timbres (und damit auch von Männer-Arten) ein…
Marianne Figl in ihrem Artikel „Vergessene Bücher – Die Offizierin“: „Als ich von ihrem Leben las, hat Nadeshda Durowa mein Herz berührt“.
Das köstliche Wiener Musik-Kollegium Kalksburg feiert Jubiläum. Stephan Urban lässt die Gründungszeit und die Erfolge des Ensembles Revue passieren.
„Walter Janka war ein tapferer Mensch und Kommunist durch und durch“ – so Wolfgang Windhausen in seiner Hommage an den mutigen DDR-Verleger und -Kritiker.