Die ausgelagerte Unanständigkeit – oder: Der Markt der Lust
Else Jerusalems Milieu-Roman „Der heilige Skarabäus“ beginnt dort, wo Wiens mondäne Ringstrasse ihre Maske verliert – ein paar Schritte genügen…
Else Jerusalems Milieu-Roman „Der heilige Skarabäus“ beginnt dort, wo Wiens mondäne Ringstrasse ihre Maske verliert – ein paar Schritte genügen…
Meditation über eine Skulptur im Bodensee (zwischen Konstanz und Kreuzlingen) mit zwei Waagrechten und drei Senkrechten…
Essayist Walter Eigenmann in seinem Plädoyer „Wozu noch Literatur?“: „Sie bewahrt im digitalen Lärm Tiefe, Fantasie und freies Denken“.
Der Rückblick „Heute vor… Jahren: Fatwa gegen Salman Rushdie“ erinnert an den Mord-Aufruf, mit dem 1989 der Islam den Freidenker mundtot machen wollte.
In seinem neuen Essay „Die Künstler und ihre Moral“plädiert Charles Stünzi für eine klare Trennung von Künstler und Kunst
Im Reisebericht „Januartage in Krakau“ zeigt Peter Biro, wie nahe Kultur und Barbarei sein können. Vom Bijou Krakau zum Grauen in Auschwitz…
Die Jazz-Grössen Miles Davis, Max Roach, J.-Bapt. Illinois-Jacquet, Felix Pappalardi, Ornette Coleman u.a. – sie alle fanden ihre letzte Ruhe in New York.
Die grosse Ökonomin, Rebellin und Schriftstellerin Rosa Luxemburg wurde am 15. Januar 1919 von deutschen Regierungstruppen ermordet – wegen „Ungehorsam“…
In seiner Suite für Klavier bändigt Arnold Schönberg erstmals die Atonalität: Seine Zwölftontechnik schuf ein faszinierendes „barockes“ Meisterwerk.
In seinem Essay „Warum noch Gedichte?“ meditiert der deutsche Schriftsteller und Pädagoge Johann Voss über die „Provokation der modernen Poesie“.
Im Essay „Sprachwandel oder Sprachzerfall?“ untersucht Mario Andreotti, wie Jugendliche heute schreiben, wie die „SMS-Generation“ mit Wörtern umgeht.
In seinem Essay schreibt Peter Fahr zum Rassismus in der Schweiz: Politik und Gesellschaft haben keine wirksamen Programme. Neonazis haben Antworten…
Der Computerexperte Roland Stuckardt untersucht im philosophischen Schach-Essay „Too clever is dumb“ das Spekulative Handeln – am Brett und im Leben…
Mario Andreotti in in seinem Essay über den modernen Literaturbetrieb: „Die heutigen Autorinnen und Autoren lassen sich die Themen von Trends vorgeben“.
In ihrem Essay über Bildung und Schule plädiert Karin Afshar für den Mut zum Unterschied auch in der Erziehung – wider alle kulturelle Nivellierung.
Am 1. September 1972 gab in Reykjavik ein russischer Spieler eine Schachpartie auf, und sein amerikanischer Gegner wurde Weltmeister. Es gibt historische Momente, in denen die Welt den Verstand verliert, und zwar mit bemerkenswerter Würde. Die Schach-WM 1972 in Island war so ein Fall…
Im Mittelpunkt der beeindruckenden Familiensaga „So grün war mein Tal“ von Richard Llewellyn steht die wechselvolle Geschichte der Bergbau-Familie Morgan.
In dem Essay von Joanna Lisiak: „Reife Männerstimmen“ geht die Autorin auf vom Aussterben bedrohte Stimm-Timbres (und damit auch von Männer-Arten) ein…
Marianne Figl in ihrem Artikel „Vergessene Bücher – Die Offizierin“: „Als ich von ihrem Leben las, hat Nadeshda Durowa mein Herz berührt“.
Der Beitrag von Bernd: Vergessene Bücher (1): „Liebe Mutter…“ von M. Millar holt eine eindrückliche, auch beängstigende Dichterin ins Bewusstsein zurück.