Rastloser Wanderer im hinterindischen Dschungel
„Matahari“ von Hans Morgenthaler ist das Buch eines suchenden Zivilisationsmüden, der im Regenwald das ganz Andere fand – und zu sich selber.
„Matahari“ von Hans Morgenthaler ist das Buch eines suchenden Zivilisationsmüden, der im Regenwald das ganz Andere fand – und zu sich selber.
Am 13. August 2005 stand eine junge ungarische Schachspielerin namens Judit Polgár in der Weltrangliste auf Platz acht – sensationell!
Fred Uhlmans „Der wiedergefundene Freund“ ist eine eindringliche Novelle über den Verlust des humanistischen Deutschland unter den Nazis.
Am 27. Juni 1924 wird in Dallas ein Songbook publiziert, dessen Lied Nr. 218 zur berühmtesten Melodie der Welt wird: Happy Birthday To You.
Else Jerusalems Milieu-Roman „Der heilige Skarabäus“ beginnt dort, wo Wiens mondäne Ringstrasse ihre Maske verliert…
Meditation über eine Skulptur im Bodensee (zwischen Konstanz und Kreuzlingen) mit zwei Waagrechten und drei Senkrechten…
Essayist Walter Eigenmann in seinem Plädoyer „Wozu noch Literatur?“: „Sie bewahrt im digitalen Lärm Tiefe, Fantasie und freies Denken“.
Der Rückblick „Heute vor… Jahren: Fatwa gegen Salman Rushdie“ erinnert an den Mord-Aufruf, mit dem 1989 der Islam den Freidenker mundtot machen wollte.
In seinem neuen Essay „Die Künstler und ihre Moral“plädiert Charles Stünzi für eine klare Trennung von Künstler und Kunst
Im Reisebericht „Januartage in Krakau“ zeigt Peter Biro, wie nahe Kultur und Barbarei sein können. Vom Bijou Krakau zum Grauen in Auschwitz…
Die Jazz-Grössen Miles Davis, Max Roach, J.-Bapt. Illinois-Jacquet, Felix Pappalardi, Ornette Coleman u.a. – sie alle fanden ihre letzte Ruhe in New York.
Adornos Kulturindustrie-Kritik ist aktuell. Mit KI wird alles noch verstärkt – und Adornos zentrale Frage bleibt: Wer entscheidet, was gehört wird?
Die grosse Ökonomin, Rebellin und Schriftstellerin Rosa Luxemburg wurde am 15. Januar 1919 von deutschen Regierungstruppen ermordet – wegen „Ungehorsam“…
In seiner Suite für Klavier bändigt Arnold Schönberg erstmals die Atonalität: Seine Zwölftontechnik schuf ein faszinierendes „barockes“ Meisterwerk.
In seinem Essay „Warum noch Gedichte?“ meditiert der deutsche Schriftsteller und Pädagoge Johann Voss über die „Provokation der modernen Poesie“.
Im Essay „Sprachwandel oder Sprachzerfall?“ untersucht Mario Andreotti, wie Jugendliche heute schreiben, wie die „SMS-Generation“ mit Wörtern umgeht.
In seinem Essay schreibt Peter Fahr zum Rassismus in der Schweiz: Politik und Gesellschaft haben keine wirksamen Programme. Neonazis haben Antworten…
Der Computerexperte Roland Stuckardt untersucht im philosophischen Schach-Essay „Too clever is dumb“ das Spekulative Handeln – am Brett und im Leben…
Mario Andreotti in in seinem Essay über den modernen Literaturbetrieb: „Die heutigen Autorinnen und Autoren lassen sich die Themen von Trends vorgeben“.
In ihrem Essay über Bildung und Schule plädiert Karin Afshar für den Mut zum Unterschied auch in der Erziehung – wider alle kulturelle Nivellierung.