Nachdenken über Luxus
Bernd Giehl zum Schreiben von Gedichten: „Seit dem Beginn der ‚Moderne‘ lebt die Kunst von der Dissonanz. Darf man heute noch über ‚Schönheit‘ nachdenken?“
Bernd Giehl zum Schreiben von Gedichten: „Seit dem Beginn der ‚Moderne‘ lebt die Kunst von der Dissonanz. Darf man heute noch über ‚Schönheit‘ nachdenken?“
Aus dem Sprach-Essay von Karin Afshar: „Sprache ist Heimat. Gibt man seinen Standort auf, steht man im Nichts. Das hat nichts mit Nationalstaaten zu tun…“
Der Germanist Mario Andreotti spürt im Essay „Tendenzen der Schweizer Literatur“ problematischen Aspekten des aktuellen nationalen Literaturbetriebes nach.
Der bekannte St. Galler Germanist Dr. Mario Andreotti rückt im Essay „Ist Dichten lernbar?“ Sinn und Unsinn der sogenannten Schreibseminarien zurecht.
Das Lebenswerk der jüdischen Autorin Grete Weil hat eine einzige tragische Chiffre: Auschwitz. Publizist Peter Ahrendt würdigt sie zu ihrem 10. Todestag.
Der Ex-Grünen-Politiker und SDS-Aktivist Rolf Stolz plädiert in „Die Kultur-Utopie Europa“ für einen bewussten Kulturregionalismus, wider alle Nivellierung.
Franz Trachsels poetisch reportierende Glocken-Botschaft in und aus aller Welt: „The answer, my friend, is blowing in the wind…“
Die Rubrik „Heute vor … Jahren“ zeichnet diesmal eine Klassik-Kultursensation nach: Die Erstaufführung von Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“.
Diesmal in der Rubrik Heute vor… Jahren: „Die Zofen“ von Jean Genet. Das Stück treibt die Entindividualisierung des Einzelnen auf die tragische Spitze.
Der Essay von Arnold Leifert „Wozu Literatur?“ beteuert: Literatur ist die existenzielle Antwort und Frage des Autors an die Welt und ihre Scheinbarkeiten.
Diesmal in „Heute vor … Jahren“: „Die Stumme von Portici“. Aubers Opern-Spektakel wird zum zündenden Funken der belgischen Revolution gegen Holland.
Diesmal in „Heute vor … Jahren: „Peer Gynt“ – Das berühmte „Dramatische Gedicht“ feiert in Oslo seine Theater-Premiere. Henrik Ibsens „nordischer Faust“.
Aktuell in der Rubrik „Heute vor … Jahren“: Die Soldaten von Bernd A. Zimmermann – eines der komplexesten Werke des modernen Musiktheaters.
Das Drama „Die Räuber“ von Friedrich Schiller rückte am Vorabend der Französischen Revolution die Individualität des Einzelnen radikal in den Mittelpunkt.
„Unruhe um einen Friedfertigen“ von Oskar Maria Graf ist ein Meilenstein der deutschsprachigen Exilliteratur – humanistisch und konsequent antifaschistisch.
Der Beitrag „Heute vor… Jahren: Der Technik-Visionär Isaak Asimov“ würdigt den bedeutenden Science-Fiction-Autor und einen der letzten Universalgelehrten.
In seinem Essay „Funktionskompetenzen zeitgenössischer Literatur“ äussert sich der Publizist Richard Albrecht u.a. zur „emotionalen Erinnerungsarbeit“…
Warum noch Gedichte? „Der Autor muss ‚ins Manuskript eintreten‘, wenn er sich und seinen Lesern etwas Konkretes anbieten will“. (Karl-Heinz Schreiber)
In der Rubrik „Heute vor … Jahren“ wird das Musical „Show Boat“ gewürdigt, dessen Uraufführung 1927 die Geburtsstunde des Musicals überhaupt markierte.
Die kulturhistorische Rubrik „Heute vor … Jahren:“ erinnert sich der Uraufführung von Claude Debussys berühmtem „Prélude a l’après-midi d’un faune“.