Operation gelungen, Patient gestorben
Der österreichische Autor Robert Seethaler schreibt kunstvoll. Doch seinem neuen Roman „Der letzte Satz“ (über Gustav Mahler) fehlt es an Tiefenschärfe…
Der österreichische Autor Robert Seethaler schreibt kunstvoll. Doch seinem neuen Roman „Der letzte Satz“ (über Gustav Mahler) fehlt es an Tiefenschärfe…
Die US-Historiker Jane Gerhard und Dan Tucker zeigen in dem Bildband „Feminismus“ den weiten Weg der bisherigen Frauenbewegung – und wie weit er noch ist…
Mit dem neuen Band „Ein anderer Traum / Un altro sogno“ dürfte die ital.-schweiz. Lyrikerin Lina Fritschi nachhaltig der Vergessenheit entrissen werden.
Der grosse Künstler des Dadaismus Raoul Hausmann war Maler, Fotograf, Plastiker und Lyriker. Unser Gedicht des Tages von Hausmann handelt vom – Nichts.
Der erste Roman von Jessica Andrews: „Und jetzt bin ich hier“ erzählt vom Lieben und Loslassen einer jungen Frau in einer Eltern-Kind-Familien-Beziehung.
Literaturfreunden hat man Sarah Kirsch nicht mehr vorzustellen.Die neue Sammlung „Freie Verse – 99 Gedichte“ zeigt alle ihre beeindruckenden Lyrik-Facetten.
Speak Up heisst der neue Jugend-Roman von Laura Steven. Seine Protagonistin kommt frisch und selbstironisch, aber auch verletzlich und sarkastisch rüber.
Unser Frühlings-Gedicht des Tages „Weil die Nachtigall“ stammt von der japanischen Nonne Nomuro Boto, die für ihre kunstvollen Tanka berühmt wurde (Edo).
Das Literatur-Zitat der Woche von Hans Magnus Enzensberger: „Gedichte werden nie aussterben!“
Charlotte Roth ist ein berührender Roman gelungen über Carola Neher, „die Königin von Berlin“ in den „goldenen Zwanziger“ des vorigen Jahrhunderts.
Paula Irmschler überprüft in ihrem ironischen Chemnitz-Roman „Superbusen“ gewisse soziale Vorurteile und singt gleichzeitig das Hohelied der Freundschaft.
Es gibt eine landschaftlich so überwältigende Schönheit, dass man ihr nur noch mit geballter Romantik beikommt: „Lob des Frühlings“ von Ludwig Uhland
Das Alltägliche, Profane, ja Simple hat einen hohen Stellenwert im neuen Lyrik-Band „Flügel zum Nichtfliegen“ des Basler Dichters Roger Monnerat.
Der neue Roman von Gerwin van der Werf „Der Anhalter“ nimmt ein beliebtes und unerschöpfliches Motiv der Literatur auf: Das Wandern und Reisen.
Die 1920er Jahre sind spätestens seit der TV-Serie „Babylon Berlin“ in aller Munde. Susanne Gogas Krimi „Der Ballhausmörder“ will nacheifern – erfolglos…
Den Schweizer Satiriker Peter Biro hat das Corona-Virus auch nicht kalt gelassen. Er machte sich Gedanken in: „Hoffnungsvolle Hamsterkäufe“.
Thriller-Rezensentin Isabelle Klein attestiert dem Roman von Jean-Christophe Grangé: „Die Fesseln des Bösen“ Spannung, aber auch monströse Widerlichkeit…
Der ehemalige Hochschullehrer Claus Eurich hat eine Albert-Schweitzer-Monographie „Radikale Liebe“ geschrieben. Das Buch verspricht viel, hält aber wenig.
„Raus aus der Klimafalle!“ ruft der Schweizer Schriftsteller Peter Biro. Aber wie? Seine Satire hat ein paar überraschende Analysen und Rezepte parat…
In dem Kurzprosa-Text von SAID: „Magdalena und ihre Frage“ monologisiert eine Frau über ihr Date mit einem Fremden – und ihre religiösen Ängste deswegen…