Eine wilde Blütezeit der Literatur
P. Handke, I. Bachmann, H. Böll, W. Biermann, M. Frisch – sie prägten die 70er. Helmut Böttiger würdigt mit „Die Jahre der wahren Empfindung“ ihre Bedeutung.
P. Handke, I. Bachmann, H. Böll, W. Biermann, M. Frisch – sie prägten die 70er. Helmut Böttiger würdigt mit „Die Jahre der wahren Empfindung“ ihre Bedeutung.
Den Maigret-Autor Georges Simenon und den Wachtmeister-Studer-Schöpfer Friedrich Glauser vereint Ursula Hasler in „Die schiere Wahrheit“ zum Krimi-Tandem.
In seinem Reisbericht „Der Fluch der Aphrodite“ schildert Satiriker Peter Biro seine Covid-Erkrankung auf der Ferieninsel Zypern…
In seinem neuen biographischen Roman „Ascona“ schildert Edgar Rai sechs Jahre aus dem Exilleben des deutschen Bestsellerautors E. M. Remarque
Der Buch-Report „Rattennest – Argentinien und die Nazis“ von Hannes Bahrmann dokumentiert, warum die NS-Mörder mit Vorliebe in Südamerika untertauchten.
„Herbststurm“ ist ein Tanka-Gedicht des japanischen Lyrikers Eifuku Mon-In aus dem 14. Jahrhundert. Es schildert meditativ eine stürmische Mondnacht…
„Altes Testament und moderne Literatur“ von Georg Langenhorst untersucht, welche Wechselwirkung zwischen Bibel-Narrativen und moderner Literatur besteht.
12 Autor*innen versammelt die „Schweizer Literaturschrift“ TÄXTZIT in ihrer neuesten Ausgabe. Das Heft dokumentiert eine reichhaltige Literatur-Landschaft.
Rainer Wedler zelebriert in „Die Versuche des Rudolph Anton R.“ das erotisch-absurde Psychogramm eines Schriftstellers – auf sprachlich höchstem Niveau.
„Wo der Wolf lauert“ heisst der neue Thriller der Israelin Ayelet Gundar-Goshen. Doch nicht Action beherrscht ihren Roman, sondern viel Psychologie…
In der Humoreske „Der Exodus der Schachfiguren“ von Peter Biro haben die 32 Steine endgültig genug von den ständigen Brett-Massakern.
Cees Nooteboom zählt zu den größten niederländischen Dichtern der Gegenwart. Mit dem Langgedicht „Abschied“ legt der 88-jährige seinen Schwanengesang vor.
Eichendorffs berühmte Novelle „Taugenichts“ schimmert nonstop durch, trotzdem bereitet der neue Roman „Fahrtwind“ von Klaus Modick grosses Lesevergnügen.
Die Short-Story-Sammlung „Menschen wie Dirk“ der Winterthurer Schriftstellerin Julia Kohli leuchtet virtuos die Psyche spezifischer Männertypen aus.
Der Schriftsteller, Komponist und Schachspieler Helmut Krausser veröffentlichte mit „Glutnester“ einen neuen Gedichtband. Fazit: Von banal bis interessant.
Der Kolumbianer Tomás González legt mit „Die stachelige Schönheit der Welt“ einen sprachlich mäßigen, aber mit Humor & Lebenslust gewürzten Erzählband vor.
Mit Sprachgewalt und frappanter Erzählstruktur geht Autorin Martina Clavadetscher in ihrem Roman „Die Erfindung des Ungehorsams“ existenziellen Fragen nach.
Julian Barnes‘ „Der Mann im roten Rock“ ist als Biographie über Samuel Pozzi missglückt, gleicht eher einer Kulturgeschichte der Belle Epoque. Schade.
„Im blauen Land“ betitelt Lyriker Werner Bliß sein neues Gedichte-Quartett. Es sind „vier poetische Orte“: Ödon, Buch 27, Annas Bilderbuch, Schwaiganger.
„Die Mitternachtsbibliothek“ ist der 12. Roman von Matt Haig: Eine sterbenswillige 35-Jährige liest im „Buch ihres eigenen Lebens“ und wird gerettet…