Interessante Buch- und CD-Neuheiten – kurz belichtet
Gedichte von U. Schenker („Jagdgründe“), ein Jerry-Cotton-E-Book sowie DDR-Autobiographisches von Frieder Bergner sind heute die Buch- und CD-Neuheiten.
Gedichte von U. Schenker („Jagdgründe“), ein Jerry-Cotton-E-Book sowie DDR-Autobiographisches von Frieder Bergner sind heute die Buch- und CD-Neuheiten.
Boris Johnson hat mit „72 Jungfrauen“ einen Polit-Thriller geschrieben voller genialer Einfälle. Zwar mit ernstem Hintergrund – aber tolles Lesevergnügen.
Vorgestellt werden interessante Buch- und CD-Neuheiten aus den Verlagen bzw. Labels Slam Media (Die Ärzte), TYXart (Franz Hummel) und Reclam (Stimmband).
Jaume Cabrés Roman „Das Schweigen des Sammlers“ ist eine Studie von einzigartigem, ja weltliterarischem Rang über die Macht und deren Missbrauch – und über die Macht der Kunst.
Miriam Kanne legt mit „Andere Heimaten“ eine Analyse zeitgenössischer weiblicher Heimatliteratur vor – auch für Literaturwissenschaftler interessant.
Mit dem 4. Roman ihrer Waringham-Saga legt Autorin Rebecca Gablé mit ihrem Roman „Der dunkle Thron“ wieder eine spannende, gefühlvolle Geschichte vor.
Der Krimi „Schwarze Diamanten“ von Martin Walker ist durch seine vielen Bezüge thematisch überfrachtet, bietet aber trotzdem eine spannende Strandlektüre.
Der Roman von Guy Wagner: „Die Heimkehr“ hat mit dem Komponisten Gustav Mahler einen Jahrhundert-Künstler und dessen Stationen im Mittelpunkt.
Die Untersuchung „Ohnmachtsrausch und Liebeswahn“ von Regine Schricker bietet fundierte Analysen bedeutender Romane und Filme zum weiblichen Masochismus.
Im Mittelpunkt der beeindruckenden Familiensaga „So grün war mein Tal“ von Richard Llewellyn steht die wechselvolle Geschichte der Bergbau-Familie Morgan.
Die Wort-Kapriolen in Brigitte Fuchs: „salto wortale“ dokumentieren die unbändige Sprach-Lust der Schweizer Autorin, Künstler Beat Hofer ergänzt kongenial.
Marianne Figl in ihrem Artikel „Vergessene Bücher – Die Offizierin“: „Als ich von ihrem Leben las, hat Nadeshda Durowa mein Herz berührt“.
Der Lyrik-Band von Rainer Wedler: Unter der Hitze des Ziegeldachs dokumentiert poetische Experimentierlust und eine philosophische Lust auf das Leben.
Der Beitrag von Bernd: Vergessene Bücher (1): „Liebe Mutter…“ von M. Millar holt eine eindrückliche, auch beängstigende Dichterin ins Bewusstsein zurück.
Das neue Buch von Annelen KraneFuss: „Matthias Claudius – Biographie“ ist eine lebhaft geschriebene, detailreiche Schau auf Leben und Werk des Dichters.
Der Journalist Boris Kálnoky hat sich in „Ahnenland“ auf die „Suche nach der Seele“ seiner Familie begeben: „Früher war Heimat dort, wo man lebte…“
Der „Monolog“ von Jürg Amann: „Der Kommandant“ wird dem ungeheuren Auschwitz-Stoff gerecht, verdichtet literarisch „die Banalität des Bösen“ in Rudolf Höss.
In der Anthologie von Thomas Bernhard: „Der Wahrheit auf der Spur“ äussert sich der berühmte Autor zu Politik & Kultur, über Kollegen & das Leben überhaupt.
Kerstin Decker zeichnet in ihrer Biographie über Lou Andreas-Salomé („Der bittersüsse Funke Ich“) das nuanciertes Bild einer beeindruckenden Frau.
Die Schweizerinnen Gertrud Leutenegger und Silja Walter erfahren in der gleichnamigen Untersuchung von Eve Pormeister sehr überzeugende Deutungen.