Prinz der jiddischen Ballade
Mit der Monographie von Efrat Gal-Ed: „Niemandssprache – Itzig Manger“ wird der Dichter Itzik Manger dem Vergessen entrissen und ihm ein Denkmal gesetzt.
Mit der Monographie von Efrat Gal-Ed: „Niemandssprache – Itzig Manger“ wird der Dichter Itzik Manger dem Vergessen entrissen und ihm ein Denkmal gesetzt.
Die Autobiographie „Schauen Sie mal böse“ von Mario Adorf hinterlässt gemischte Gefühle: Professionell, aber zu lieb…
Mythos oder Realität? Judith Klinger hat sich auf eine biographische Suche nach der Legende „Robin Hood“ begeben – und dabei Spannendes entdeckt…
Schade um den gut recherchierten Stoff dieser Klaus-Mann-Biograph von Thomas O.H. Kaiser, denn der Band lässt ein formal tragendes Inhaltsprinzip vermissen.
Der Roman von Frank Schuster: „Das Haus hinter dem Spiegel“ ist eine wahre Schatz-Schachkiste von Bezügen zum berühmten Märchen „Alice im Wunderland“.
Das Klassik-Plädoyer „Erwarten Sie Wunder“ von Kent Nagano ist das richtige Buch zur rechten Zeit – ein fulminanter Aufruf, „in die Tiefe zu gehen“.
Die Geschichte einer jüdischen Kindheit im Deutschland der Nachkriegszeit – Michel Bergmann hat sie in seiner Erzählung „Alles was war“ aufgeschrieben…
Der Schweizer Autor Klaus Merz stellt mit „Unerwarteter Verlauf“ erneut unter Beweis, dass er ein Meister der punktgenauen Schnörkellosigkeit ist.
Jörg Schusters „Kunstleben – Zur Kulturpoetik des Briefs um 1900“ untersucht die Briefe von Hofmannsthal und Rilke als „soziale Innen-Einrichtungen“.
Anne Carson gehört zweifellos zu den bedeutendsten zeitgenössischen Lyrikerinnen – und „Decreation“ ist bis jetzt eines ihrer wichtigsten Werke.
In der Reihe „Klassiker der Sozialrevolte“ legt der Unrast-Verlag „Emma Goldman: „Anarchismus“ – Essays“ vor und beweist damit die Aktualität dieser Texte.
„Ein wundervoll gegliedertes, beinahe sinnlich geschriebenes Buch legt der Kein&Aber-Verlag mit Elif Shafak: Ehre (Roman) vor“ (Günter Nawe)
In Gisela Elsner: Zerreissproben legt die Autorin Zeugnis ihrer selbst ab – fundamental und radikal, dass es einem die Luft abdrehen kann…
Der Lyrik-Band von Peter O. Chotjewitz: Tief ausatmen hat einiges Geschichtswissen zur Voraussetzung – aber er inspiriert, animiert, irritiert…
Gedichte von U. Schenker („Jagdgründe“), ein Jerry-Cotton-E-Book sowie DDR-Autobiographisches von Frieder Bergner sind heute die Buch- und CD-Neuheiten.
Boris Johnson hat mit „72 Jungfrauen“ einen Polit-Thriller geschrieben voller genialer Einfälle. Zwar mit ernstem Hintergrund – aber tolles Lesevergnügen.
Jaume Cabrés Roman „Das Schweigen des Sammlers“ ist eine Studie von einzigartigem, ja weltliterarischem Rang über die Macht und deren Missbrauch – und über die Macht der Kunst.
Miriam Kanne legt mit „Andere Heimaten“ eine Analyse zeitgenössischer weiblicher Heimatliteratur vor – auch für Literaturwissenschaftler interessant.
Mit dem 4. Roman ihrer Waringham-Saga legt Autorin Rebecca Gablé mit ihrem Roman „Der dunkle Thron“ wieder eine spannende, gefühlvolle Geschichte vor.
Der Krimi „Schwarze Diamanten“ von Martin Walker ist durch seine vielen Bezüge thematisch überfrachtet, bietet aber trotzdem eine spannende Strandlektüre.