Blandine von Bülow – die unbekannte Stieftochter
Das Roman-Debüt von Constanze Neumann: „Der Himmel über Palermo“ ist ein wunderbarer „Sommerroman“ mit einem bedeutenden historischen Hintergrund.
Das Roman-Debüt von Constanze Neumann: „Der Himmel über Palermo“ ist ein wunderbarer „Sommerroman“ mit einem bedeutenden historischen Hintergrund.
Der „Glarean“-Redakteur Walter Eigenmann rezensiert vier neue Gedichtbände von Nico Bleutge, Irene Bourquin, Andreas Krohberger und Rainer Wedler.
Die Review von Barbara Beuys: „Maria Sibylla Merian“ konnte nur gut ausfallen: Sowohl Biographin Beuys als auch Forscherin Merian garantieren Qualität…
Alle weiblichen Literatur-Nobelpreisträger taten sich mit dem Patriarchat schwer, wie die Monographie von Simone Frieling: „Ausgezeichnete Frauen“ zeigt…
Die Geschichte des Züricher-Hamburger Arche Verlags – geschrieben von der Verlegerin Elisabeth Raabe: „Eine Arche ist eine Arche ist eine Arche“.
Zwei neue Schach-Bücher von W. Uhlmann und A. Schulz werden näher beleuchtet: „Meine besten Partien“ und „Das grosse Buch der Schach-Weltmeisterschaften“
Mit der Monographie von Efrat Gal-Ed: „Niemandssprache – Itzig Manger“ wird der Dichter Itzik Manger dem Vergessen entrissen und ihm ein Denkmal gesetzt.
Die Autobiographie „Schauen Sie mal böse“ von Mario Adorf hinterlässt gemischte Gefühle: Professionell, aber zu lieb…
Mythos oder Realität? Judith Klinger hat sich auf eine biographische Suche nach der Legende „Robin Hood“ begeben – und dabei Spannendes entdeckt…
Schade um den gut recherchierten Stoff dieser Klaus-Mann-Biograph von Thomas O.H. Kaiser, denn der Band lässt ein formal tragendes Inhaltsprinzip vermissen.
Der Roman von Frank Schuster: „Das Haus hinter dem Spiegel“ ist eine wahre Schatz-Schachkiste von Bezügen zum berühmten Märchen „Alice im Wunderland“.
Das Klassik-Plädoyer „Erwarten Sie Wunder“ von Kent Nagano ist das richtige Buch zur rechten Zeit – ein fulminanter Aufruf, „in die Tiefe zu gehen“.
Die Geschichte einer jüdischen Kindheit im Deutschland der Nachkriegszeit – Michel Bergmann hat sie in seiner Erzählung „Alles was war“ aufgeschrieben…
Der Schweizer Autor Klaus Merz stellt mit „Unerwarteter Verlauf“ erneut unter Beweis, dass er ein Meister der punktgenauen Schnörkellosigkeit ist.
Jörg Schusters „Kunstleben – Zur Kulturpoetik des Briefs um 1900“ untersucht die Briefe von Hofmannsthal und Rilke als „soziale Innen-Einrichtungen“.
Anne Carson gehört zweifellos zu den bedeutendsten zeitgenössischen Lyrikerinnen – und „Decreation“ ist bis jetzt eines ihrer wichtigsten Werke.
In der Reihe „Klassiker der Sozialrevolte“ legt der Unrast-Verlag „Emma Goldman: „Anarchismus“ – Essays“ vor und beweist damit die Aktualität dieser Texte.
„Ein wundervoll gegliedertes, beinahe sinnlich geschriebenes Buch legt der Kein&Aber-Verlag mit Elif Shafak: Ehre (Roman) vor“ (Günter Nawe)
In Gisela Elsner: Zerreissproben legt die Autorin Zeugnis ihrer selbst ab – fundamental und radikal, dass es einem die Luft abdrehen kann…
Der Lyrik-Band von Peter O. Chotjewitz: Tief ausatmen hat einiges Geschichtswissen zur Voraussetzung – aber er inspiriert, animiert, irritiert…