Die Niederungen der Seele
Die Schweizer Autorin Esther Pauchard: „Jenseits der Couch“ (Krimi) hat ein Debüt hingelegt, das eine spannende Studie über seelische Abründe darstellt.
Die Schweizer Autorin Esther Pauchard: „Jenseits der Couch“ (Krimi) hat ein Debüt hingelegt, das eine spannende Studie über seelische Abründe darstellt.
Die Autobiographie von Arno Stocker: Der Klavierflüsterer erzählt die Geschichte eines mit geschädigtem Gehirn Geborenen – und der Hilfe durch Musik…
Der Berliner Dittrich Verlag hat sein Literatur-Projekt „Edition Balkan“ gestartet – mit 2 bedeutenden rumänischen Autoren. Ein vielversprechender Auftakt.
Was Ameneh Bahrami in „Auge um Auge“ schildert, erschütterte die (westliche) Welt. Doch dann sind da die Belehrungen und all die ideologischen Knöpfe…
„Lese und höre – Orte der Dichtung und Musik“ ist ein opulenter Bildband, der den Leser zu bedeutenden Stätten der Literatur und Musik in Deutschland führt.
Der österreichische Autor Bernhard Strobel hat mit „Nichts, nichts“ Erzählungen von ausserordentlicher Kunstfertigkeit vorgelegt.
Zender erzählt in seinem „Geliebte alte Bücher“ sehr komprimiert und dennoch gut verständlich eine kleine Kulturgeschichte des Buches.
Ist der Roman „Fucking Friends“ von Roland Heer simpler Porno, und erst noch miserabler – unterm Mäntelchen der Selbstfindung? Günter Nawe: „Vergessen!“…
Der Historische Roman von Rolf D. Sabel: Der Pompeji-Papyrus verknüpft den Brand von Rom und die erste Christenverfolgung mit einer modernen Krimi-Handlung.
„Ausgerockt“ von Torsten Wohlleben ist eine ernsthafte, bodenständige, auch sympathisierende Auseinandersetzung mit der „Thirtysomething“-Generation.
Der neue Roman von Michael Kleeberg: „Das amerikanische Hospital“ ist atmosphärisch dicht, sprachlich brillant. Grosse Literatur, die eindringlich erzählt…
Isabelle Stamm erzählt in ihrem neuen, mit viel Einfühlungsvermögen konzipierten Roman „Schonzeit“ zwei Familiengeschichten und eine Beziehungsgeschichte…
Peter Gülke hat die Persönlichkeit Robert Schumanns sprachlich geschliffen, vor allem auch mit grosser Fachkenntnis und historischer Tiefe dargestellt.
Tod und Liebe bestimmen die Brennpunkte von Reutterers Novelle „Siesta mit Magdalena“: „Die Ego-Bedürfnisse hingeführt zu einer befreienden Sexualität“.
Jessica Riemers Untersuchung von Rilkes Frühwerk in der Musik ist ein Zeugnis jahrelanger Auseinandersetzung mit dem Dichter, seinen Texten und Rezipienten.
Robert Zimmer erzählt in „Ein philosphischer Weltbürger“ umfassend von Leben und Werk des grossen Denkers, Misanthropen und Pessimisten Arthur Schopenhauer.
John Boynes „Das Haus zur besonderen Verwendung“ ist die Roman-Biographie einer Liebe und Ehe in unruhigen Zeiten und unter schwierigen Bedingungen…
Roland Stark ist mit „Tod in zwei Tonarten“ ein spannender, auch ein wirklich „schöner“ Krimi gelungen, der viele Themen kunstvoll miteinander verknüpft.
Moosbauers differenzierte Werkeinführung: Vivaldi – Die vier Jahreszeiten richtet sich weniger an den Hobby-Klassik-Liebhaber denn an den Kenner und Könner.
„Die Erzählungen in Alexandra Lavizzari: Flucht aus dem Irisgarten haben mich nicht losgelassen, bis ich das Buch ausgelesen hatte…“ (Karin Afshar)