Geschundene Seelen
Der neue Roman von Michael Kleeberg: „Das amerikanische Hospital“ ist atmosphärisch dicht, sprachlich brillant. Grosse Literatur, die eindringlich erzählt…
Der neue Roman von Michael Kleeberg: „Das amerikanische Hospital“ ist atmosphärisch dicht, sprachlich brillant. Grosse Literatur, die eindringlich erzählt…
Die Aufnahme von Friedrich Gernsheims Klavierquintette durch das Art Vio Quartett mit dem Pianisten Edouard Oganessian kann nur gelobt werden.
Isabelle Stamm erzählt in ihrem neuen, mit viel Einfühlungsvermögen konzipierten Roman „Schonzeit“ zwei Familiengeschichten und eine Beziehungsgeschichte…
Vor Bobby Fischer galt Supertaktiker Bent Larsen als die Nummer Eins der westlichen Schach-Welt. Der sensible und fantasievolle GM starb nun an Diabetes.
Peter Gülke hat die Persönlichkeit Robert Schumanns sprachlich geschliffen, vor allem auch mit grosser Fachkenntnis und historischer Tiefe dargestellt.
Tod und Liebe bestimmen die Brennpunkte von Reutterers Novelle „Siesta mit Magdalena“: „Die Ego-Bedürfnisse hingeführt zu einer befreienden Sexualität“.
Jessica Riemers Untersuchung von Rilkes Frühwerk in der Musik ist ein Zeugnis jahrelanger Auseinandersetzung mit dem Dichter, seinen Texten und Rezipienten.
Robert Zimmer erzählt in „Ein philosphischer Weltbürger“ umfassend von Leben und Werk des grossen Denkers, Misanthropen und Pessimisten Arthur Schopenhauer.
John Boynes „Das Haus zur besonderen Verwendung“ ist die Roman-Biographie einer Liebe und Ehe in unruhigen Zeiten und unter schwierigen Bedingungen…
Angela Mund ist eine Leipziger Autorin und Theater-Regisseurin. Ihr Faible für ironische Kurzprosa beweist sie mit Hundegespräche (Satirische Fabel).
Das neue Lehrbuch von Andrew Soltis: „Studying Chess Made Easy“ liest sich flüssig und dürfte jedem Schachspieler neue Anregungen für’s Training geben.
Bernd Giehl zum Schreiben von Gedichten: „Seit dem Beginn der ‚Moderne‘ lebt die Kunst von der Dissonanz. Darf man heute noch über ‚Schönheit‘ nachdenken?“
Roland Stark ist mit „Tod in zwei Tonarten“ ein spannender, auch ein wirklich „schöner“ Krimi gelungen, der viele Themen kunstvoll miteinander verknüpft.
Moosbauers differenzierte Werkeinführung: Vivaldi – Die vier Jahreszeiten richtet sich weniger an den Hobby-Klassik-Liebhaber denn an den Kenner und Könner.
„Wem gehört die Popgeschichte?“ ist kein Lexikon, sondern ein schillernder Rück- wie Vorausblick auf einen omnipräsenten Bereich der Alltagskultur.
Das Nachschlagewerk: „Rassismus auf gut Deutsch“ von Adibeli Nduka-Agwu und Antje Lann Hornscheidt (Hg.) indexiert rassistische Sprachhandlungen.
„Die Erzählungen in Alexandra Lavizzari: Flucht aus dem Irisgarten haben mich nicht losgelassen, bis ich das Buch ausgelesen hatte…“ (Karin Afshar)
Leopold Koželuch hat man wie andere auch zum „Bindeglied zwischen Mozart und Beethoven“ herabgestuft, doch seine Klaviersonaten sind eine Renaissance wert!
„Schweiz schreiben“ ist eine facettenreiche und informative Anthologie, die sich ebenso spannend wie (selbst-)kritisch mit der Schweiz auseinandersetzt…
Sandra Uschtrin: Handbuch für Autorinnen und Autoren – das ist ein 704-seitiger Wälzer voller Infos, Tipps, Adressen und Ratschläge für Schreibende.