Lyrik als interaktionistische Sublimations-Prophylaxe
Warum noch Gedichte? „Der Autor muss ‚ins Manuskript eintreten‘, wenn er sich und seinen Lesern etwas Konkretes anbieten will“. (Karl-Heinz Schreiber)
Warum noch Gedichte? „Der Autor muss ‚ins Manuskript eintreten‘, wenn er sich und seinen Lesern etwas Konkretes anbieten will“. (Karl-Heinz Schreiber)
Georg Schwikart in seiner Satire „Dichtersorgen“: „Es ist doch immer das Gleiche. Wenn ich in der Badewanne sitze, kommen mir die besten Gedanken…“
Zum 100. Geburtstag von Astrid Lindgren präsentiert der bekannte Wiener Satiriker Christian Futscher seine Glückwünsche und drei „pippifreche“ Gedichte….
Barbara A. Lehner verquickt in ihrem Text „Besetzt“ eine Menge stehender Redewendungen zu einem medizinischen Cocktail – köstlich humorvolle Kurprosa.
Die Schach-Satire von Karl Gross heisst „Das Drama des unbegabten Schachlehrers“ und rankt sich um die Bemühungen des Nachwuchses im Königlichen Spiel…
Miroslav Dusanic wurde 1961 in Pojezna/Derventa/Nordbosnien) geboren und publiziert in Zeitschriften und Anthologien. Sein neuestes Gedicht: Traum des Munch
Die zwei neuen Beispiele der Lyrik von Matthias Berger: Laubkühl (Gedichte) geben sich sprachverspielt, experimentell, hermetisch, aber sehr klangschön.
Das Pamphlet zur Problematik „Musik und Schule“: „Den Jugendlichen ist die Musik so wichtig, dass sie es nicht ertragen, wenn die Schule sie vereinnahmt“…
In der Kurz-Groteske von Martin Stauder: Mordverdacht geht es um den Mikrokosmos einer Dreiecksbeziehung – mit tödlichem Ausgang…
Was macht ein gutes Gedicht aus? Und welchen Anteil hat das Handwerkliche? Die Autorin und Jurorin Vera Simon gibt ein paar nützliche Antworten und Tipps.
Der Essay von Joanna Lisiak: „Des Künstlers Seele“ hält den einst ehrfürchtig gehandelten Begriff des Künstlers (wieder) hoch – als „Sein in der Matrix“…
Das Gedicht von Semier Insayif: Schreib Gesang ist ein Liebeslied des bekannten Wiener Lyrikers voll artifizieller Poesie und eindringlicher Sprachkraft.
„Die Insel sieht aus wie eine Mondlandschaft…“ – so stellt sich die berühmte, menschenleere Isla de Los Lobos in der Kurzprosa von Christa Degen dar.
Anke Behrend hält in ihrem Debüt-Roman „Fake off!“ der Online-Single-Dating-Gesellschaft einen schonungslosen und saitirschen Spiegel vors Gesicht.
Im Interview mit dem Komponisten Fabian Müller wird die komplexe geschichtliche Situation der Modernen Musik und ihr aktueller sozialer Status diskutiert.
Janko Ferk, selber Jurist wie Kafka, zeichnet raffiniert verknüpfend die literarisch prägenden Jugendjahre des genialen Prager Dichters nach.
Die Lyrik von Petra Ganglbauer (*1958) ist in zahlreichen österreichischen Büchern und Zeitschriften zu entdecken – im Glarean Magazin zum ersten Mal.
In der Satire von Joschi Anzinger: „Die Königin von Zasta“ ist von dem „wunderschönen Land namens Autrischia“ die Rede, wo auch der Euroinoco durchfliesst…
In seinem „Betroffenheitsbericht eines Komponisten“ kritisiert Frieder W. Bergner heftig die (finanziell spürbare) Unterscheidung in U- und E-Musik.
Die Wiener Literatin und Malerin Marianne Figl legt hier einen neuen kritischen Lyrik-Text vor über das Vorzeige-Städtchen Salzburg…