H. Nini & N. Treadwell: Loving – Männer, die sich lieben
Homosexualität vor 100 Jahren öffentlich in Bildern zu zeigen war ein Tabubruch. Der Band „Loving“ dokumentiert eindrücklich schwule Männer von 1850-1950.
Homosexualität vor 100 Jahren öffentlich in Bildern zu zeigen war ein Tabubruch. Der Band „Loving“ dokumentiert eindrücklich schwule Männer von 1850-1950.
Sind Feminismus und Machotum nur die zwei Seiten der gleichen Medaille? Zu diesem Ergebnis gelangt der neue Roman von Meg Wolitzer: Das weibliche Prinzip …
„Konstantin Sachers Roman ‚Und erlöse mich‘ enttäuscht auf ganzer Linie, da sein Plot nur auf künstlich-oberflächlichen Säulen aufgebaut ist.“ (Christian Busch)
Das Handbuch von Ann Wiesental: Antisexistische Awareness liefert für Awareness-Gruppen und UnterstützerInnen hilfreiche Tipps für die Opferberatung.
Dominik Riedos „Nekrolog auf meinen pädophilen Vater“ ist beklemmend – den am eigenen Leib erfahrenen Kindesmissbrauch literarisch aufbereitend.
Die Untersuchung „Ohnmachtsrausch und Liebeswahn“ von Regine Schricker bietet fundierte Analysen bedeutender Romane und Filme zum weiblichen Masochismus.
Ist der Roman „Fucking Friends“ von Roland Heer simpler Porno, und erst noch miserabler – unterm Mäntelchen der Selbstfindung? Günter Nawe: „Vergessen!“…
Tod und Liebe bestimmen die Brennpunkte von Reutterers Novelle „Siesta mit Magdalena“: „Die Ego-Bedürfnisse hingeführt zu einer befreienden Sexualität“.
Das Gespür des Schriftstellers Daniel Mylow für die leise, feine Melancholie ist hier zu einer sehr imaginativen Geschichte verdichtet: „Fliegen“…
Diesmal in der Rubrik Heute vor… Jahren: „Die Zofen“ von Jean Genet. Das Stück treibt die Entindividualisierung des Einzelnen auf die tragische Spitze.