Die Suche nach einem neuen Gesprächspartner
Die Schlangen tanzen, die Störche schnappen, und Mücke wie Fliege gehen einträchtig nebeneinander unter – in Horst-Dieter Radke: Drei Tier-Fabeln …
Die Schlangen tanzen, die Störche schnappen, und Mücke wie Fliege gehen einträchtig nebeneinander unter – in Horst-Dieter Radke: Drei Tier-Fabeln …
Das Stück Kurzprosa von Jutta Miller-Waldner: „Und Kutte lachte“ spielt im Berliner „Penner-Milieu“ – ein köstlicher, mit beiden Augen zwinkernder Text…
„Im Literaturhaus“: „Der Abend dämmerte, als sich die Bewohner des Literaturhauses im Gemeinschaftsraum versammelten und ihr Schicksal beklagten.“…
„Ha, ha -; nein: nicht vollgeladen wie ein überlaufendes Whiskyschiff… nein; so ein bisschen gefüllt…“ – so beginnt die Satire von Franz Felix Züsli…
Stephanie Bart war wohl Berlins bekannteste Rikscha-Fahrerin; inzwischen ist die Ethnologin eine beachtete Schriftstellerin. Hier spinnt sie Seemansgarn…
Der Bopparder Kurzprosa-Autor Wendel Schäfer ist ein Meister der schaurigen Groteske, wie er in seinem Text „Über den Kopf“ erneut unter Beweis stellt…
„Stadtrandsiedlung der Bayerisch-Königlichen Metropole. Im Postamt auf der Rückseite des Balkan-Grills“ – so beginnt die Satire von Ernst-Edmund Keil…
„Eigentlich wollten wir schon vor drei Jahren uns ein Baby anschaffen…“ – so beginnt die Satire „Anschaffungen“ von Helmut Haberkamm
Georg Schwikart in seiner Satire „Dichtersorgen“: „Es ist doch immer das Gleiche. Wenn ich in der Badewanne sitze, kommen mir die besten Gedanken…“
Zum 100. Geburtstag von Astrid Lindgren präsentiert der bekannte Wiener Satiriker Christian Futscher seine Glückwünsche und drei „pippifreche“ Gedichte….
Barbara A. Lehner verquickt in ihrem Text „Besetzt“ eine Menge stehender Redewendungen zu einem medizinischen Cocktail – köstlich humorvolle Kurprosa.
Die Schach-Satire von Karl Gross heisst „Das Drama des unbegabten Schachlehrers“ und rankt sich um die Bemühungen des Nachwuchses im Königlichen Spiel…
In Stefan Schmitzers Erzählung „vier schuss“‚ geht es um Ich-Entgrenzung bis zum Identitätsverlust – realisiert mit eindringlichster Sprach-Akrobatik.
In der Kurz-Groteske von Martin Stauder: Mordverdacht geht es um den Mikrokosmos einer Dreiecksbeziehung – mit tödlichem Ausgang…
In der Kurzprosa von Rainer Wedler: „Ein Mann muss einen Bart haben“ lässt Herr Wittlich einfach alles wuchern, bis sein Bart mit dem Efeu verschmilzt…
„Die Insel sieht aus wie eine Mondlandschaft…“ – so stellt sich die berühmte, menschenleere Isla de Los Lobos in der Kurzprosa von Christa Degen dar.
In der Satire von Joschi Anzinger: „Die Königin von Zasta“ ist von dem „wunderschönen Land namens Autrischia“ die Rede, wo auch der Euroinoco durchfliesst…
Die kleine Humoreske von Franz Trachsel dreht und wendet das Schweizer „Wienerli“ (Würstchen) so lange, bis es in „kulturelle Schräglage“ gerät…