Architektonisch überragend, mit Böhmen-Touch
Bychkov und seine Philharmoniker grenzen sich mit ihrer Einspielung aller Mahler-Sinfonien deutlich von ihren Vorgängern ab.
Bychkov und seine Philharmoniker grenzen sich mit ihrer Einspielung aller Mahler-Sinfonien deutlich von ihren Vorgängern ab.
Zum 200. Geburtsjahr von Anton Bruckner erscheint eine empathische Biographie über einen großen Anarchisten in der Musik.
Franz Schuberts drei letzten Klaviersonaten zählen zum Vermächtnis der Musik-Romantik. Tobias Koch spielte sie mit einem originalen Graf-Hammerklavier ein.
Mit Tschaikowskis Variationen über ein Rokoko-Thema und Dvoraks Cello-Konzert legt die Cellistin Sandra Lied Haga ein beeindruckendes Debüt-Album vor.
Zum 150. Todesjahr von Adalbert Stifter erinnert Günter Nawe an einen Biedermeier-Dichter voller sprachlicher Genialität, aber auch voller Widersprüche.
Der armenische Komponist Komitas wählte Volksweisen als Grundlage seiner Klavier-Werke; Pianistin Lusine Grigoryan erweist sich als kongeniale Interpretin.
Der nordische Komponist Rikard Nordraak: Wer ist das eigentlich? Was für Musik steckt hinter diesem Namen? Altes? Neues? Auf jeden Fall: Unerhörtes!
Mit „Severin von Eckardstein plays Schumann“ gelingen Pianist und CD-Label der perfekte Spagat zwischen Sentimentalität und Objektivität.
Die junge, musikalisch aber gereifte Pianistin Hanna Bachmann hat Klavier-Sonaten von Janacek, Beethoven, Ullmann, Schumann eingespielt. Überzeugende CD.
Der Roman von Guy Wagner: „Die Heimkehr“ hat mit dem Komponisten Gustav Mahler einen Jahrhundert-Künstler und dessen Stationen im Mittelpunkt.
Die Oktette von Franz Schubert und Jörg Widmann werden von den Musikern auf dieser CD sehr transparent, sehr durchhörbar interpretiert. Für Gourmets eine Freude.
Peter Gülke hat die Persönlichkeit Robert Schumanns sprachlich geschliffen, vor allem auch mit grosser Fachkenntnis und historischer Tiefe dargestellt.
Die neue CD der Musik-Schwestern Zoryana und Olena Kushpler („Slawische Seelen“) ermöglicht einen wunderbaren Höreindruck von der russischen Liedtradition.
Jan Bechtel über die neue Einspielung der Chopin-Walzer durch Alice Sara Ott bei der DGG: „Eine Pianistik voll wunderbarer Leichtigkeit“.
Orchester und Dirigent stellen sich ganz in den Dienst der Wiederentdeckung Leo Weiners, meint Rezensent M. Gärtner zur Weiner-CD bei Hungaroton Classic.
Die neue Aufnahme von Gustav Mahler: 1. Sinfonie D-Dur („Der Titan“) zeigt Alexander Joel und sein Braunschweiger Orchester als sensible Interpreten.
Die neuen Aufnahmen von Joachim Raff: Werke für Violine und Orchester bieten kraftvoll-opulente Einspielungen mit entdeckungswürdigen Stücken.
Geiger Markus Wolf und Pianist Julian Riem haben die Violinsonaten von R. Strauss und Pfitzner eingespielt und erlauben so interessante Vergleiche.
„Leichte Orgel-Stücke des 19. Jahrhunderts“ mit seinen einfachen Rheinberger-Werken eignet sich für den Musikunterricht wie für das liturgische Orgelspiel.
Dem Chor in der romantischen Oper kommt grosse Bedeutung zu; gerade in der Romantik werden seine Massen-Auftritte zur „Verkündigung der Idee“ eines Werkes.