Ein vertontes intimes Tagebuch
Die neue CD von Isabel Willenberg: Vertraulich ist ein überzeugendes Debüt-Album mit sehr persönlichen Texten, die in intimer Ambience vorgetragen werden.
Die neue CD von Isabel Willenberg: Vertraulich ist ein überzeugendes Debüt-Album mit sehr persönlichen Texten, die in intimer Ambience vorgetragen werden.
Unsere Rätsel-Rubrik „Wer bin ich? – Woman Power“ fragt nach bedeutenden Frauen aus der Musik-, der Literatur- und der Schach-Geschichte.
Die Fusion-CD-Neuheit Greg Alper Band: „Fat Doggie“ bemüht sich redlich um einen glaubwürdigen Spagat zwischen Kommerz und Authentizität…
Die Einspielung von Gustav Mahler: „Lied von der Erde“ (Klavierfassung) ist eine Rarität, aber in vortragsstilistischen Einzelheiten doch eher fragwürdig.
Der musikgeschichtliche Abriss „Klassische Musik“ von Ingo Harden liefert einen kompakten Überblick auf die wesentlichen Strömungen und Komponisten.
Interessante, spannungsgeladene, aber immer angenehme Musik, dieses neue Album „Insomnia“ des Harriet Quartet. Ein grossartiges Debut-Album.
Leider dauert die CD von Thomas Stabenow: „Die Klavierstücke“ nur gerade 37 Minuten; trotzdem ist es eine hochstehende Einspielung für alle Jazz-Kenner.
Die Autobiographie von Arno Stocker: Der Klavierflüsterer erzählt die Geschichte eines mit geschädigtem Gehirn Geborenen – und der Hilfe durch Musik…
Die 30-jährige Einspielung: Erik Satie: „L´œuvre pour piano“ (Aldo Ciccolini) mag alt sein – ihrer Qualität und ihrem Esprit tut das keinen Abbruch…
„Lese und höre – Orte der Dichtung und Musik“ ist ein opulenter Bildband, der den Leser zu bedeutenden Stätten der Literatur und Musik in Deutschland führt.
Das Bärenreiter-Lexikon: „Musik und Gender“ belegt, dass viele Kapitel der konservativen Musikgeschichtsschreibung mangels Objektivität Makulatur sind…
Die Oktette von Franz Schubert und Jörg Widmann werden von den Musikern auf dieser CD sehr transparent, sehr durchhörbar interpretiert. Für Gourmets eine Freude.
Die Aufnahme von Friedrich Gernsheims Klavierquintette durch das Art Vio Quartett mit dem Pianisten Edouard Oganessian kann nur gelobt werden.
Peter Gülke hat die Persönlichkeit Robert Schumanns sprachlich geschliffen, vor allem auch mit grosser Fachkenntnis und historischer Tiefe dargestellt.
Jessica Riemers Untersuchung von Rilkes Frühwerk in der Musik ist ein Zeugnis jahrelanger Auseinandersetzung mit dem Dichter, seinen Texten und Rezipienten.
Moosbauers differenzierte Werkeinführung: Vivaldi – Die vier Jahreszeiten richtet sich weniger an den Hobby-Klassik-Liebhaber denn an den Kenner und Könner.
„Wem gehört die Popgeschichte?“ ist kein Lexikon, sondern ein schillernder Rück- wie Vorausblick auf einen omnipräsenten Bereich der Alltagskultur.
Leopold Koželuch hat man wie andere auch zum „Bindeglied zwischen Mozart und Beethoven“ herabgestuft, doch seine Klaviersonaten sind eine Renaissance wert!
Die Aufnahme von M. Weinberg & F. Druzhinin: Sonaten für Viola solo der Bratschistin Julia R Adler demonstriert das klangliche Spektrum des Instruments.
Die neue Aufnahme von David Gorton: Trajectories (CD) ist eine Abfolge von Stücken der sog. Neuen Musik, die sich aber in bekannten Bahnen der Gattung bewegt.