Vom Sturmgeläut zur Totenglocke
Franz Trachsels poetisch reportierende Glocken-Botschaft in und aus aller Welt: „The answer, my friend, is blowing in the wind…“
Franz Trachsels poetisch reportierende Glocken-Botschaft in und aus aller Welt: „The answer, my friend, is blowing in the wind…“
„Ein Abgrund an Visionen tat sich seinen Zeitgenossen auf, durch eine verzweifelte Lustigkeit kaum gemildert…“, sagte man über meine Bilder. Wer bin ich?
Der Beitrag von Otto Taufkirch: Drei Gezeichnete Wortsprüche handelt von Zeit und Sinne, von einem wohlen Esel und vom Nichts ausserhalb…
Diesmal in der Rubrik Heute vor… Jahren: „Die Zofen“ von Jean Genet. Das Stück treibt die Entindividualisierung des Einzelnen auf die tragische Spitze.
Urs Widmer über seinen Spaziergang in „Valentin Lustigs Pilgerreise“: „Das Eigentliche bleibt immer ungemalt. Ungeschrieben auch, übrigens.“
Diesmal in „Heute vor … Jahren“: „Die Stumme von Portici“. Aubers Opern-Spektakel wird zum zündenden Funken der belgischen Revolution gegen Holland.
Diesmal in „Heute vor … Jahren: „Peer Gynt“ – Das berühmte „Dramatische Gedicht“ feiert in Oslo seine Theater-Premiere. Henrik Ibsens „nordischer Faust“.
Das Traktat von Carsten Priebe: „Eine Reise durch die Aufklärung“ erzählt die Geschichte von J. Vaucansons Ente – und damit jene einer ganzen Epoche.
Das Drama „Die Räuber“ von Friedrich Schiller rückte am Vorabend der Französischen Revolution die Individualität des Einzelnen radikal in den Mittelpunkt.
Die kulturhistorische Rubrik „Heute vor … Jahren:“ erinnert sich der Uraufführung von Claude Debussys berühmtem „Prélude a l’après-midi d’un faune“.
Am 16. Dezember 1893 hört die Welt erstmals eines der berühmtesten Orchesterwerke der Musikgeschichte: Die 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von A. Dvorak
Flower-Power, Sexuelle Revolution, DDR-Mauerbau, Ausserparlamentarische Opposition, Spiegel-Affäre, Contergan-Skandal, Mini-Rock: Die 60er Jahre…
Der Essay von Joanna Lisiak: „Des Künstlers Seele“ hält den einst ehrfürchtig gehandelten Begriff des Künstlers (wieder) hoch – als „Sein in der Matrix“…