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Susanne Rzymbowski: Zwei Gedichte

Gastautor · 23. März 2017

Was wär die Kunst…

Was wär die Kunst
im Einmachglas
im Dick der Wand aus Glas?
Doch nur verschraubter Lebenssaft
zur Haltbarkeit verdammt
der ohne Spur von Anarchie
im glibbrig Most erstickt.
Drum merke auf
dem schönen Tag
und huldige der Nacht
die dich befreit aus Donners Kiel
und führt zu Pulsschlags Autarkie

Denkst du an mich
bei Kerzenschein
als Flackern eines Lichts
bin ich besorgt
so kurz der Docht
des heissen Flammenspiels


Susanne Rzymbowski: Zwei Gedichte (Glarean Magazin)Susanne Rzymbowski

Susanne Rzymbowski, geb. 1964 in Köln, Studium der Theater-, Film- & Fernsehwissenschaften, Germanistik und Kunstgeschichte, belletristische Veröffentlichungen in Anthologien, lebt in Köln

Lesen Sie im Glarean Magazin auch Zwei Gedichte von Mischa Lucyshyn: Lampen


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