Veröffentlicht am 25. August 2026
Violin Concertant – Here Because Of Hope – Sinfonia de la Santa Muerte
Violin Concertant XXI (Vol.2)
„Violin Concertant XXI – Vol. 2“ aus dem Hause TYXart verbindet selten gespielte Werke von Franz Hummel und Zemlinsky mit Stravinskys „Pulcinella“ – in teils eigens für Violine und Orchester geschaffenen Fassungen. Unter der Leitung von Alexei Kornienko musizieren Elena Denisova und das Gustav Mahler Ensemble ein ungewöhnliches Programm, das sich durch die Verbindung von Entdeckung, Bearbeitung und virtuoser Violinliteratur deutlich vom gängigen Repertoire abhebt.
Besonders spannend ist dabei, wie Spätromantik, Moderne und neoklassizistische Klangsprache in einem dramaturgisch eigenständigen Album zusammenfinden. ♦
Here Because Of Hope
„Here Because Of Hope“ von Ezra Collective ist ein ambitioniertes Konzeptalbum über Hoffnung, Resilienz und die verbindende Kraft schwarzer Musik. Das Londoner Quintett mit Femi Koleoso (Schlagzeug), TJ Koleoso (Bass), Joe Armon-Jones (Keyboards), James Mollison (Saxophon) und Ife Ogunjobi (Trompete) verbindet Jazz mit Afrobeat, karibischen Rhythmen und Soul und zeichnet dabei eine musikalische Reise von Afrika über die Karibik bis nach London.
Vielseitig wird das Album durch Gäste wie Pa Salieu, Lila Iké und Leona Lewis sowie durch die von Schauspielerin Letitia Wright gesprochenen Zwischenteile – ein ebenso groovendes wie inhaltlich geschlossenes Statement einer der prägenden britischen Jazzbands ihrer Generation. ♦
Sinfonia de la Santa Muerte
Die neue TYXart-CD „Sinfonía de la Santa Muerte“ von Kalle Kalima und Mareike Wiening verbindet zeitgenössischen Jazz, Improvisation und mexikanisch inspirierte Klangvorstellungen zu einer atmosphärisch dichten musikalischen Reise. Ausführende sind der Gitarrist Kalle Kalima und die Schlagzeugerin Mareike Wiening, deren Zusammenspiel zwischen rhythmischer Präzision, freien Passagen und expressiven Klangflächen changiert.
Hervorzuheben ist die ungewöhnliche thematische Verbindung zur Santa Muerte und die eigenständige, kammermusikalisch anmutende Klangsprache des Duos – weit entfernt vom klassischen Jazz-Standardrepertoire. ♦
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