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Mä gschpürt meh aus mä dänkt

Barbara Warmbrodt: Berndeutsche Aphorismen

Gastautor · 26. Juni 2010

Mä cha nid so schnäu lüge wie ehrlech si.

Mängisch brucht mä d’Lüt au nur, umnä chönne uswäg zgoh.

Mä gschpürt meh aus mä dänkt.

Gärn ha isch keis Müesse oder äbe grad.

Komisch, wie eim öpper ungereinisch sympathisch isch, wenn mä vonem äs Komplimänt brchunnt.

Villicht sett mä die usgloffene Schueh noni wägschmeisse, solang eim die neue no weh mache.

Dr schönscht Bluemeschtruss isch dr unpflückt.

Däheim si isch ke Ort, sondern äs Gfüehl.

Sorry isch ä Phrase, wos eim äbe überhaupt nid leid tuet, im Gägeteil.

Bi dä Pflanze muess mä die näh wo chöme.

Mä verzöuht nur dene vo New York, wo au scho in New York gsi si.


Barbara Warmbrodt

Geb. 1959 in Grenchen/CH, literarische Publikationen in Anthologien, lebt als Verwaltungsangestellte, Kunstmalerin und Schriftstellerin in Lengnau/CH

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2 Kommentare zu „Mä gschpürt meh aus mä dänkt“

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