Schach – Wer bin ich? (Women Power 12)

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Starkes Schachspiel schon mit 16 Jahren

von Walter Eigenmann

Mein Geburts­land war und ist noch immer für seine stolze Schach­tra­di­tion bekannt, und dass ich als 16-jäh­ri­ges Mäd­chen bereits Frauen-Gross­meis­te­rin wurde, ist in mei­ner Hei­mat eine so grosse Sen­sa­tion nicht. Immer­hin bewies es mein gros­ses Talent für das Spiel, wenn­gleich neben der Bega­bung die inten­sive und und für meine Kar­riere bedeut­same dama­lige Zusam­men­ar­beit mit dem Meis­ter­spie­ler Mow­se­syan min­des­tens im glei­chen Masse zum Erfolg beitrug.

Schach - Wer bin ich - Februar 2011 - Glarean MagazinMein Schach-Pal­marès kann sich sehen las­sen: Top-20-Ran­king bei den FIDE-Women-GM (Okto­ber ’96), regel­mäs­sig Podest-Plätze bei den Euro­pa­meis­ter­schaf­ten, Elo-Per­for­man­ces von über 2’600 an Euro­pean Club Cups, her­vor­ra­gende Ergeb­nisse an Oly­pia­den u.v.a. Dabei ist mein Kampf­stil nicht unbe­dingt durch beson­dere tak­ti­sche Rafi­nesse aus­ge­zeich­net, son­dern eher von posi­tin­el­ler Sorg­falt und stra­te­gi­sche Vor­aus­schau geprägt. Aller­dings lasse ich mir kom­bi­na­to­ri­sche Fin­ger­übun­gen nie ent­ge­hen, wenn sie mir von der Geg­ner­schaft auf dem Tablet ser­viert wer­den – wie bei­spiels­weise in der unten­ste­hen­den Posi­ton, wo ich mit den weis­sen Stei­nen am Zuge bin.

Also: Wer bin ich?

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