Veröffentlicht am 30. Juni 2010
Zwischen serieller Technik und neuer Klangsprache
Meine musikalische Ausbildung erhielt ich unter anderem bei zwei bedeutenden Vertretern der europäischen Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Früh beschäftigte ich mich mit seriellen Techniken und den kompositorischen Prinzipien der Zweiten Wiener Schule, entwickelte jedoch später eine eigene Tonsprache, in der sich Einflüsse europäischer Moderne mit Elementen der Minimal Music verbanden.
Besonders interessierten mich dabei rhythmische Schichtungen, verschiedene Zeitebenen und die Auflösung traditioneller Klanggruppen zwischen Orchester- und Kammermusik. Neben Instrumentalwerken entstanden auch Chor- und Vokalwerke nach Texten deutschsprachiger Dichter.
Über viele Jahre wirkte ich zudem als Professorin für Komposition und Musiktheorie an einer norddeutschen Musikhochschule.
Das folgende Notenbeispiel stammt aus einem meiner A-Capella-Chorwerke.
Also: Wer bin ich?
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