Veröffentlicht am 12. Februar 2011
Starkes Schachspiel schon mit 16 Jahren
Mein Geburtsland war und ist noch immer für seine stolze Schachtradition bekannt, und dass ich als 16-jähriges Mädchen bereits Frauen-Grossmeisterin wurde, ist in meiner Heimat eine so grosse Sensation nicht. Immerhin bewies es mein grosses Talent für das Spiel, wenngleich neben der Begabung die intensive und und für meine Karriere bedeutsame damalige Zusammenarbeit mit dem Meisterspieler Mowsesian mindestens im gleichen Masse zum Erfolg beitrug.
Mein Schach-Palmarès kann sich sehen lassen: Top-20-Ranking bei den FIDE-Women-GM (Oktober ’96), regelmässig Podest-Plätze bei den Europameisterschaften, Elo-Performances von über 2’600 an European Club Cups, hervorragende Ergebnisse an Olympiaden u.v.a. Dabei ist mein Kampfstil nicht unbedingt durch besondere taktische Raffinesse ausgezeichnet, sondern eher von positioneller Sorgfalt und strategische Vorausschau geprägt. Allerdings lasse ich mir kombinatorische Fingerübungen nie entgehen, wenn sie mir von der Gegnerschaft auf dem Tablet serviert werden – wie beispielsweise in der untenstehenden Position, wo ich mit den weissen Steinen am Zuge bin.
Weiss am Zug gewinnt

Also: Wer bin ich?
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