Sojka-Streichquartett: Böhmische Kammermusik (CD)

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Ersteinspielungen böhmisch-mährischer Vorklassik-Quartette

von Walter Eigenmann

Dankenswerterweise überzeugen kleinere CD-Labels wie das vor vier Jahren gegründete deutsche TYXart immer wieder mit CD-Produktionen, die einerseits mit stilstischen Konzeptionen völlig abseits des kommerziellen Mainstreams agieren, aber gleichzeitig auf hohe künstlerische und aufnahmetechnische Qualität Wert legen. Ein gutes Beispiel dieses Anspruches von TYXart-Gründer und -Recording-Producer Andreas Ziegler stellt auch die jüngste TYXart-Kammermusik-Produktion dar, die böhmisch-mährische Komponisten des 18. Jahrhunderts mit ausgesuchten und kaum aufgeführten, kompositorisch aber exquisiten Streichquartetten vorstellt. Dabei präsentiert das Prager Sojka Quartet mit Martin Kos und Martin Kaplan (Violinen), Josef Fiala (Viola) und Hana Vitkova (Violoncello) als Ersteinspielungen drei Quartette von Antonin Kammel, Florian L. Gassmann und Anton Zimmermann sowie die C-Dur-Sonate von Franz Koczwara für 2 Violen und Cello.

Technisch filigran und fein durchgehört

String Chamber Music - Sojka Quartet - Kammel u.a. - TYXart - CoverDas durchwegs technisch filigran und fein durchgehört musizierende Sojka stellt gerade mit den beiden Quartetten des Haydn-Wegbereiters Kammel (op. 7/2) sowie des kompositorisch sehr weitgefächerten Spätbarocken und Martini-Schülers Gassmann (Nr.2/1804) zwei besonders exemplarische Werke des böhmisch-mährischen Musik-Erbes vor, welches die Mannheimer Schule um Stamitz bis hinein zur Wiener Frühklassik teils initiierte, teils vervollständigte. Auch mit Zimmermanns F-Dur-Quartett (op.3/3) präsentieren die vier Sojka-Streicher ein die Originalität böhmischer Kammer-Komponisten eindrücklich dokumentierende Ersteinspielung, deren ungewöhnliche, variative Satzfolge und die spieltechnisch virtuose Anforderungen stellende Architektonik hervorragend herausgearbeitet werden.

Rhythmisch agil und doch klanglich satt

Weitgefächerter böhmischer Spät-Barocker und Wiener-Vorklassik-Wegbereiter: Florian Leopold Gassmann (1729-1794)
Weitgefächerter böhmischer Spät-Barocker und Wiener-Vorklassik-Wegbereiter: Florian Leopold Gassmann (1729-1794)

Die Affinität des Sojka-Quartetts zu diesem böhmischen Erbe des frühen 18. Jahrhunderts überrascht umso mehr, als die vier Musiker bis anhin eher mit Wiener Klassik, vor allem aber mit moderner tschechischer Kammermusik (Samiec, Cervinka, Pexidr u.a.) sowie mit Interpretationen der Zweiten Wiener Schule (Schönberg, Webern u.a.) in Erscheinung getreten sind, und sie unterstreicht damit eindrücklich die künstlerische Flexibilität und stilistische Spannweite dieser Streicher-Formation. Das Quartett interpretiert grundsätzlich mit rhythmischer Agilität und trotzdem betont sattem Quartett-Klang, der wohl nicht nur der Aufnahmetechnik, sondern auch dem leicht halligen Aufnahmeort (Oberpfälzischer Bezirk-Festsaal) geschuldet ist.

Das Prager Sojka-Streichquartett stellt in dem kleinen, aber feinen Klassik-Label TYXart seltene, jedoch exqusite Kammermusiken von bedeutsamen böhmisch-mährischen Komponisten der Frühklassik vor: Kammel, Gassmann, Koczwara und Zimmermann. Die interessante CD-Produktion enthält ausschliesslich Ersteinspielungen, das Quartett musiziert dabei filigran und mit doch betont füllig-sattem Streicherklang. Eine empfehlenswerte Novität.
Das Prager Sojka-Streichquartett stellt in dem kleinen, aber feinen Klassik-Label TYXart seltene, jedoch exqusite Kammermusiken von bedeutsamen böhmisch-mährischen Komponisten der Frühklassik vor: Kammel, Gassmann, Koczwara und Zimmermann. Die interessante CD-Produktion enthält ausschliesslich Ersteinspielungen, das Quartett musiziert dabei filigran und mit doch betont füllig-sattem Streicherklang. Eine empfehlenswerte Novität.

Das Sojka verbindet dabei geglückt das melodisch Leicht-Unbeschwerte des böhmischen Kolorits mit dem dynamisch kraftvoll nachgezeichneten Zugriff in den Kopfsätzen, und es findet dann wieder schön mitschwingendes Melos in den ruhigen Teilen. In einzelnen Passagen mag der Glanz der Geigenhöhen etwas zu kurz kommen zugunsten der füllig-dunklen Tiefen, aber das dürfte auf klanggeschmacklicher Präferenz des Sojka-Quartetts basieren.

Abgerundet wird die ebenso interessante wie überraschende CD-Publikation durch ein informatives, mehrsprachiges, das musikhistorische Umfeld der Quartette und ihrer Komponisten kurz beleuchtendes Booklet. Kaufempfehlung! ♦

Sojka Quartet: String Chamber Music by 18th Century Bohemian Composers – Kammel, Gassmann, Koczwara, Zimmermann – TYXart 2016

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Pavel-Haas-Quartet: Prokofiew – Streichquartette 1 & 2

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„Die Schöpfung“ von Joseph Haydn

Lowell Liebermann: Little Heaven (CD)

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Kleiner Himmel über Germanika

von Michael Magercord

Eine Auswahl von Liedern zu Texten der deutsch-jüdischen Dichterin Nelly Sachs, dem Struwelpeter sowie einem Gedicht zu einer deutsch-amerikanischen Liebesbeziehung, und doch – der Hörer sei gewarnt oder besonders erfreut gestimmt: Die CD „Little Heaven“ ist es eine durch und durch amerikanische Platte. Gut, die Texte sind alle auf Deutsch gesungen, oder wenigstens in einer Art von Germanglisch, und ja, die Musik beruht auf der Liedertradition, die vor allem im deutschsprachigen Raum ihre Wurzeln hat – trotzdem: diese CD kann so nur aus den USA kommen.

Häufig gespielter zeitgenössischer Komponist

Little Heaven - Songs by Lowell Liebermann - Albany RecordsKomponist ist der 50-jährige US-Amerikaner Lowell Liebermann aus New York. Seine Werke gehören zu den meistgespielten zeitgenössischen Stücken. Die New York Times bezeichnete ihn als „ebenso Traditionalist wie Innovator“. Das allein macht die CD allerdings noch nicht zu einer amerikanischen, zumal Lowell Liebermann einen Teil seiner Lehrzeit in Bayreuth bei der einzigen Nazi-Gegnerin im Wagner-Clan, Friedelind Wagner, verbracht hatte. Und seinen New Yorker Dirigentenlehrer Laszlo Halasz zitiert Liebermann mit dem Ausspruch: Seit Strauss, Bartok und Strawinsky könne nichts mehr von Belang komponiert werden. Der gereifte Komponist Lowell Liebermann bestätigt diese Aussage, indem er sie widerlegt: Zwar scheinen sich seine Werke durchaus dem Erbe der genannten Vorgänger verpflichtet zu fühlen, doch weder fallen sie dahinter zurück, noch gleiten seine Werke auf der neuen Unterhaltungsschiene à la Hollywood hinab. Auch die Gesangskunst auf dieser CD ist vor allem in der Klarheit der Sprache hervorragend. Oft wirken fremdsprachige Sängerpartieen etwas gestelzt, doch die an der Oper Frankfurt singende Amerikanerin Brenda Rae hat damit kein Problem.

Von Nelly Sachs bis zum Struwwelpeter

Lowell Liebermann (*1961) - Glarean Magazin
Lowell Liebermann (*1961)

Was also macht diese CD denn nun so amerikanisch? Es ist einmal die Zusammenstellung der den Liedern zugrunde liegenden Texte: Zunächst sechs Gedichte der Nobelpreisträgerin Nelly Sachs. Sie wurde 1891 in Berlin geboren, machte sich zunächst einen Namen als romantisierende Dichterin, verliess Deutschland 1940 gerade noch rechtzeitig, verlor fast ihre ganze Familie im Holocaust. Diese Erfahrung unterlag seither ihrer Dichtung, auch jener, die Liebermann vertont hat. Gefolgt wird sie von drei Episoden aus dem Struwwelpeter, dem Kinderbuch der Brachialpädgogik aus dem Jahre 1845, und abgeschlossen schliesslich von einem deutsch-englischem Banal-Poem über eine Beziehungsstory um einen Volkswagen, six-pack-Bier und eine Frau Turbosupercharger unter dem Titel Appalachian Liebeslieder.

Zusammenstellung unterschiedlichster Gefühlswelten

Die Song-Sammlung „Little Heaven“ von Lowell Liebermann beinhaltet eine gewagte Auswahl von Texten in „klassisch-moderner“ Manier. Von Innovationen bzgl. Klangmuster bleibt der Hörer eher verschont, Liebhaber der gehobenen „deutschen Liedtradition“ finden hier vertraute Töne zu bislang unvertonten Texten.

Man mag die Zusammenstellung gewagt oder geschmacklos nennen – oder aber eben „amerikanisch“. Noch erstaunlicher ist, dass diese so unterschiedlichen Gefühlswelten der Texte in der fast immer gleichen Klangweise dargeboten werden, nämlich guter, klassischer gehobener Liedertradiition entsprechend: immer auf der Höhe des Empfindens. „Meine Liebe zur Musik enstand durch die Einwirkung der grossen westlichen klassischen Tradition auf mich. Das ist ein kontinuierlicher Zusammenhang, von dem ich ein Teil sein wollte. Es gab ein Klischee über moderne Musik, dass diese immer mit der Tradition zu brechen habe, was ich als eine Art marxistische Perspektive betrachte“, sagt Lowell Liebermann. Ist also diese CD mit ihrer riskanten Zusammenstellung von letztlich ziemlich risikolosen Stücken also nun im Umkehrschluss eine kapitalistische? Nein, eher wohl eben doch eine amerikanische… ♦

Lowell Liebermann: Little Heaven – Six songs on Poems of Nelly Sachs für Sopran und Klavier / „Struwwelpeterlieder“ für Sopran, Viola und Klavier / „Appalachian Liebeslieder“ für Sopran, Bariton und Klavier-Duett, Albany Records, Audio-CD, 53 Minuten

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Franz Schubert & Jörg Widmann: Oktette (CD)

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Qualitätsvolle Interpretation „exotischer“ Kammermusik

von Christian Schütte

Das Oktett ist eine exotische Form innerhalb der Kammermusik: Nur wenige Komponisten haben überhaupt für diese Besetzung geschrieben, und eine einheitliche Besetzungsform gibt es auch nicht.
Franz Schubert hat zwei Oktette geschrieben, eines nur für Holzblasinstrumente und Horn, und eben jenes Oktett in F-Dur für Klarinette, Fagott, Horn, Streichquartett und Kontrabass. Er knüpft damit an ein Vorbild an, nämlich Ludwig van Beethovens Septett op. 20, das bis auf die zweite Violinstimme genau so besetzt ist wie Schuberts Oktett. Bei aller Referenz an dieses Werk ist Schuberts Komposition doch ein höchst individuelles Stück, das vor allem Hinweise darauf gibt, was er mit dem Werk beabsichtigte.

Den Weg zur grossen Sinfonie angebahnt

Franz Schubert / Jörg Widmann: Oktette; Avi-Service for music, Doppel-CDForm und Dimension des Schubertschen Oktetts sind in mehrfacher Hinsicht gross. Nicht nur, dass mit einer Gesamtlänge von etwas über einer Stunde das Oktett den zur Entstehungszeit üblichen Rahmen der Dauer von Kammermusik sprengt, auch in der formalen Anlage wollte Schubert offenbar hoch hinaus. Einerseits erklärte er selbst, sich mit dem Oktett den „Weg zur grossen Sinfonie“ bahnen zu wollen – was er kurze Zeit später auch tat –, andererseits ist die Anlage in sechs Sätzen gar nicht sinfonisch, lässt äusserlich vielmehr Anknüpfungspunkte an mehrsätzige Formen wie Suite oder Divertimento vermuten. Man kann darin genauso gut ein Experimentieren mit verschiedenen Satzformen erkennen, um auf diese Weise ein wenig für die „grosse Sinfonie“ zu üben. Wie dem auch sei, das Oktett ist somit in vielerlei Hinsicht ein bemerkenswertes Stück, das kompositorisch durchweg mit hoher Raffinesse der Satzgestaltung, farbenreichem Ausloten der Instrumente, kraftvoller rhythmischer und filigraner melodischer Gestaltung für sich einnimmt. Auch mit dem Gegenüber von konzertanten und sinfonischen Formen spielt Schubert hier ausgiebig, scheint etwa der Beginn des zweiten Satzes Adagio ein Klarinettenkonzert en miniature zu sein.

„Raffinierter Satz, kraftvolle Rhythmik, filigrane Melodik“: Autograph des 1. Satzes von Schuberts Oktett in F-Dur, D 803

Jörg Widmann hat sich in seinem recht umfangreichen kammermusikalischen Schaffen immer wieder unmittelbar auf Franz Schubert bezogen. Für das Artemis-Quartett etwa, das einige seiner Streichquartette zur Uraufführung brachte, ist es schon eine kleine Tradition geworden, Widmanns und Schuberts Streichquartette in ihren Programmen miteinander zu verbinden – ganz im Sinne des Komponisten.

Erstmalige Einspielungen

Jörg Widmanns Oktett aus dem Jahr 2004 ist auf der Doppel-CD nun erstmalig eingespielt. Im direkten Vergleich zu seinen Streichquartetten etwa fällt beim Oktett sofort auf, dass Widmann sich hier wesentlich stärker an der musikalischen Welt Schuberts orientiert. Zwar lassen gleich in den ersten Takten bestimmte Harmonien erkennen, dass hier ein zeitgenössischer Komponist am Werk war, der diese wenigen Harmonien in ein Klangbild mit Reminiszenzen sowohl an Schubert als auch an nachromantische Strömungen zu Beginn des 20. Jahrhunderts einflechtet. Was beim ersten Hinhören noch verwundert, entfaltet sich im Verlauf immer mehr zu einem Eindruck gekonnter und klug kalkulierter Referenz an Schubert. Nicht um blosses Nachempfinden geht es hier, das würde dem Komponisten Widmann auch in keiner Weise entsprechen. Im Lauf des Stücks bewegt sich Widmann vielmehr immer weiter von Schubert weg, ein Ausgangspunkt zu Beginn stösst gleichsam eine Entwicklung an, das kompositorische Vorbild immer freier zu behandeln. Dabei erreicht Widmann freilich auch nicht die Schubert’schen Dimensionen. Gut 25 Minuten brauchen die fünf Sätze, deren Titel erkennen lassen, dass Widmann eine sehr viel intimere, zurückgezogenere Auffassung von seinem Stück hat. Intrada, Menuetto, Lied ohne Worte, Intermezzo, Finale – das klingt alles sehr viel spielerischer, auch einfacher als bei Schubert –, was jedoch keineswegs simpler oder schlichter bedeutet.

Das orchestral-sinfonische Moment betont

Jörg Widmann - Klarinettist - Glarean Magazin
Klarinettist Jörg Widmann

Die musikalische Ausführung beider Werke verdient grösstes Lob. Schliesslich ist das Instrumentalisten-Oktett auch mit vorzüglichen Musikern besetzt. Jörg Widmann selbst spielt Klarinette, Dag Jensen Fagott, und Sibylla Mahni Horn. Das Streicher-Quintett ist beim Widmann-Oktett zusammengesetzt aus Widmanns Schwester Caroline und Florian Donderer, Violinen, Hanna Weinmeister, Viola, Gustav Rivinius, Cello, sowie Yasunori Kawahara, Kontrabass. Das Schubert-Oktett spielen Isabelle van Keulen und Veronika Eberle, Violinen, Rachel Roberts, Viola, Tanja Tetzlaff, Cello, und Yasunori Kawahara, Kontrabass.
Bei Schubert legen die Musiker in ihrer Interpretation grossen Wert darauf, das orchestrale, sinfonische Moment des Werkes zu betonen, ohne dabei in einen zu groben, dickflüssigen Klang zu fallen – alles bleibt leicht, transparent und durchhörbar, macht in den komplexer instrumentierten Passagen dabei gleichwohl fast vergessen, dass doch nur acht Instrumente beteiligt sind.

Breitwandigen Klang angestrebt

Sowohl das Oktett von Schubert als auch jenes von Jörg Widmann wird von den ausführenden Kammermusikern auf dieser CD-Novität aus dem Hause Avi-Music sehr transparent, sehr durchhörbar interpretiert. Eine interessante Gegenüberstellung - insgesamt eine deutliche Empfehlung für Freunde der - auch etwas spezielleren - Kammermusik.
Sowohl das Oktett von Schubert als auch jenes von Jörg Widmann wird von den ausführenden Kammermusikern auf dieser CD-Novität aus dem Hause Avi-Music sehr transparent, sehr durchhörbar interpretiert. Eine interessante Gegenüberstellung – insgesamt eine deutliche Empfehlung für Freunde der – auch etwas spezielleren – Kammermusik.

Diese Interpretationsweise setzt sich in Widmanns Stück fort, wobei die Musiker hier einen wesentlich breitwandigeren Klang anstreben, der Widmanns eher horizontal angelegte Kompositionsstruktur nachempfindet. Dabei klingen die Farben der verschiedenen Instrumente ganz ähnlich wie bei Schubert. Das verlangt Widmanns Stück an den Stellen, an denen er sich gezielt auf Schubert bezieht; andere Passagen verlangen demgegenüber ganz andere Farben, solche der Musik des 21. Jahrhunderts. Die Musiker verstehen es, diesen Spagat kongenial umzusetzen. Die Einspielung ist insgesamt eine unbedingte Empfehlung für Freunde der – auch etwas spezielleren – Kammermusik. ♦

Franz Schubert & Jörg Widmann: Oktette; Avi-Service for music, Doppel-CD, Produktion im Auftrag von Deutschlandradio, (Live-Aufnahme vom Kammermusik-Festival Spannungen – Konzert im Wasserkraftwerk Heimbach / Juni 2009), LC 15080, Stereo, DDD

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Sax Allemande: Ein Kagel-Schubert-Projekt

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David Gorton: Trajectories (CD)

M. Weinberg & F. Druzhinin: Sonaten für Viola solo (CD)

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Die Grenzen der Viola musikalisch ausgelotet

von Christian Schütte

Mieczyslaw Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung, erlebt in diesem Sommer durchaus einen kleinen Boom. Die Bregenzer Festspiele (21. Juli bis 22. August) widmen ihm einen programmatischen Schwerpunkt: mit einem Symposium mit Vorträgen und Diskussionen zu Weinbergs kompositorischem Schaffen, vor allem aber mit der Aufführung einer Reihe von Werken: seine Opern „Die Passagierin“ und „Das Porträt“, Konzerte mit Orchesterwerken, Kammermusik u.v.m.
Weinberg wurde 1919 in Warschau geboren und studierte dort zunächst Klavier, bevor er 1939 in die damalige Sowjetunion übersiedelte. Er studierte bis 1941 weiter am Konservatorium in Minsk, wirkte ab 1943 als freischaffender Komponist und Pianist. Er lebte in Moskau und gehörte zu den engen Freunden Dmitri Schostakowitschs.

Von Schostakowitsch aus der Haft geholt

Mieczyslaw Weinberg - Fyodor Druzhinin - Sonata for Viola Solo - Julia-Rebekka Adler - Neos1953 wurde Mieczyslaw Weinberg, der Jude war, beschuldigt, auf der Halbinsel Krim die Gründung einer jüdischen Republik propagiert zu haben. Die Beschuldigung war jedoch vollkommen unberechtigt, Schostakowitsch setzte sich erfolgreich für Weinbergs Freilassung aus der Haft ein. Das ist nur ein Beispiel für ein insgesamt von schweren Belastungen geprägtes Leben, dem Weinberg gleichwohl eine Fülle von Werken abrang. Über 20 Symphonien, sechs Opern, eine Reihe von kammermusikalischen Werken für die verschiedensten Genres, Filmmusik u.v.m. schuf er.

Musikalische Spuren der Freundschaft

Auszug aus M. Weinbergs Sonate für Klarinette (Viola) und Klavier op.28
Auszug aus M. Weinbergs Sonate für Klarinette (Viola) und Klavier op.28

Den Anfang macht die Sonate op. 28. Sie stammt aus dem Jahr 1945 und ist im Original für Klarinette und Klavier geschrieben. Der erste Satz erinnert unweigerlich an den musikalischen Stil der grossen russischen Komponisten der Zeit – Weinbergs enge private Verbindung zu Schostakowitsch dürfte hier auch ihre musikalischen Spuren hinterlassen haben. Ebenso sind in den folgenden Sätzen aber Anklänge an russische und jüdische Folklore zu vernehmen, die in einer ebenso dichten persönlichen Beziehung zum Komponisten stehen. Somit ist die Sonate sicher ein probates Beispiel für Weinbergs individuellen Stil, den Julia Rebekka Adler durch einen vollen, warmen, manchmal auch schweren und schwermütigen Viola-Ton mit grosser Klarheit zum Ausdruck bringt, Jascha Nemtsow begleitet sie dabei ebenso dezent wie kongenial am Klavier.

Viola aus dem Schatten der Violine heraus gehoben

Mieczyslaw Weinberg (1919-1996)
Mieczyslaw Weinberg (1919-1996)

Die Solosonaten für Viola geben Julia Rebecca Adler beste Möglichkeiten, das so oft im Schatten der Violine stehende und missbilligte Instrument von ganz neuen Seiten zu zeigen. Die erste, op. 107, stammt aus dem Jahr 1971 und ist Fyodor Druzhinin gewidmet.
Diese Sonate ist die einzige bislang veröffentlichte. Die Sonate Nr. 2 (op. 123) von 1978 ist dem damaligen Bratscher des Borodin-Quartetts zugedacht, die dritte (op. 135) und vierte (op. 136) von 1985 bzw. 1986 dem zu der Zeit amtierenden Solobratscher des sowjetischen Staatsorchesters. Diese sehr persönlichen Widmungen erklären einerseits die Wahl der Solosonate – so war kein Begleiter nötig – andererseits aber auch die ausgebliebene Verbreitung dieser ohnehin sehr speziellen Musik.

Düstere und melancholische Tonsprache

Alle vier Sonaten vereint ein ebenso unterschiedlicher wie Extreme einfordernder Anspruch an die spieltechnischen Fertigkeiten des Bratschers. Auch wenn Weinbergs mitunter sehr düstere und melancholische Tonsprache einen solchen Begriff fast zu verbieten scheint, sind die Sonaten in ihrem Anspruch wahre Virtuosenmusik. Keine äussere Virtuosität wird hier ausgestellt, sondern eine ganz verinnerlichte, konzentriert auf ein perfektes Beherrschen des Instruments. Auch und gerade in dieser Hinsicht beglaubigt Julia Rebekka Adler ihr ambitioniertes Projekt, sich diesen nahezu in Vergessenheit geratenen Werken anzunehmen.

Hoher Grad der Komplexität bei Fyodor Druzhinin

Komponist und bedeutender Bratschist: Fyodor Druzhinin (1932-2007)

Ebenfalls auf der Doppel-CD eingespielt ist die Sonate für Viola solo des russischen Komponisten und Bratschisten Fyodor Druzhinin, geboren 1932 in Moskau. Ab 1944 studierte er Viola an der Musikschule des Moskauer Konservatoriums, ab 1950 am Konservatorium bei Wadim Borissowski, dessen Platz im Beethoven-Streichquartett er 1964 einnahm. Später unterrichtete er selbst am Moskauer Konservatorium, dessen Viola-Abteilung er ab 1980 leitete.
Druzhinin ist Widmungsträger bedeutender Werke für Viola, u.a. Alfred Schnittkes, Grigori Frids und der Sonate für Viola Op. 147 von Dmitri Schostakowitsch, dessen letzte Komposition, die Druzhinin auch uraufgeführt hat. Neben seiner eigenen pädagogischen Tätigkeit komponierte er mehrere Werke für Viola.
Wahrscheinlich hat Weinberg Druzhinins Sonate für Viola solo gekannt, sie stammt aus dem Jahr 1959 und ist somit einige Jahre vor der Sonate entstanden, die Weinberg dem Bratscher und Komponisten widmete. Was jedenfalls den Grad an Komplexität und Anspruch an den Musiker angeht, steht Druzhinins Sonate den Werken Weinberg in nichts nach, der leidenschaftliche und versierte Bratscher, der Druzhinin Zeit seines Lebens war, klingt da mit jeder Note durch – und wird ebenso von Julia Rebekka Adler umgesetzt.

Grenzen des Instrumentes ausgelotet

Die Einspielung dieser Weinbergschen Viola-Werke durch Julia Rebekka Adler ist eine warme Empfehlung für ausgesprochen interessierte Freunde der Bratsche, die hier durch eine vorzügliche Interpretation ein Dokument an die Hand bekommen, wie weit die Grenzen dieses Instruments verlaufen können.
Die Einspielung dieser Weinbergschen Viola-Werke durch Julia Rebekka Adler ist eine warme Empfehlung für ausgesprochen interessierte Freunde der Bratsche, die hier durch eine vorzügliche Interpretation ein Dokument an die Hand bekommen, wie weit die Grenzen dieses Instruments verlaufen können.

Die Aufnahme ist genau zum richtigen Zeitpunkt entstanden, rückt Weinberg derzeit nicht zuletzt durch Veranstaltungen an so prominenten Orten wie Bregenz verstärkt ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Gleichwohl bleibt die Einspielung vor allem eine warme Empfehlung für ausgesprochen interessierte Freunde der Viola, die hier durch eine vorzügliche Interpretation ein eindrucksvolles Dokument an die Hand bekommen, wie weit die Grenzen dieses Instruments verlaufen können. ♦

Mieczyslaw Weinberg: Sonaten für Viola solo – Sonate op. 28 für Klarinette und Klavier (Version für Viola und Klavier); Fyodor Druzhinin: Sonate für Viola solo, Julia Rebekka Adler (Viola), Jascha Nemtsow (Klavier), Doppel-Audio-CD, Neos Music & Bayerischer Rundfunk

Lesen Sie im Glarean Magazin zum Thema „Viola“ auch die Rezension über
Nils Mönkemeyer (Viola): Rosetti-Bach-Hoffmeister

Nils Mönkemeyer (Viola): Rosetti-Bach-Hoffmeister

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Hochklassig musiziertes Bratschen-Album

von Christian Schütte

Immer wieder neu aufgehende Stars und Sternchen sind am Himmel der internationalen Geigenszene beinahe schon zum täglichen Geschäft geworden. Bei Bratschern sieht das ganz anders aus, was zum einen eher pragmatisch daran liegt, dass es einfach nicht so viel Sololiteratur für dieses Instrument gibt. Zum anderen wird sich die Bratsche wohl niemals in ihrem Prestige und Ansehen aus dem Schatten der Geige befreien können. Ein junger Musiker, der diesen Weg seit einiger Zeit erfolgreich beschreitet, ist Nils Mönkemeyer. Gerade hat der 31-jährige bei Sony sein neues Album, begleitet von den Dresdner Kapellsolisten unter der Leitung von Helmut Branny, herausgebracht.

In Vergessenheit geratene Komponisten

Nils Mönkemeyer (Bratsche) - Rosetti - Bach - Hoffmeister - Weichet nur, betrübte Schatten (Sony) - Nils Mönkemeyer (Viola)Das Programm lädt nur schon beim Lesen zum Hinhören ein. Zwei Viola-Konzerte heute nahezu in Vergessenheit geratener Komponisten bilden den Rahmen, das G-Dur-Konzert von Antonio Rosetti und das D-Dur-Konzert von Franz Anton Hoffmeister. Dazwischen hat Mönkemeyer eigene Bearbeitungen für sein Instrument von Arien und Chorsätzen aus verschiedenen Kantaten Johann Sebastian Bachs eingespielt.

Franz Anton Hoffmeister lebte zur gleichen Zeit (1754 bis 1812); geboren in Rottenburg am Neckar, zog es ihn später nach Wien. Dort betätigte er sich nicht nur als Komponist, sondern auch als Musikverleger und gab als solcher Werke Mozarts und Haydns, die er beide persönlich kannte, heraus. Stilistisch ist er noch hörbarer als Rosetti von den beiden grossen Vorbildern seiner Zeit geprägt. In Ermangelung entsprechender Werke in dieser Epoche ist das D-Dur-Konzert zum Pflichtstück für Vorspiele um Viola-Stellen in Berufsorchestern geworden und hat somit den Status eines Standardwerkes bekommen. Durchaus zurecht, bietet es dem Solisten vielfältige Möglichkeiten, die Viola in einer grossen Bandbreite an Facetten zu zeigen – sowohl als virtuoses, dynamisches Instrument wie auch als lyrisch-kantables. Mönkemeyer lässt sich auch diese Gelegenheit nicht entgehen und stellt sein grosses Können eindrucksvoll unter Beweis. Sehr transparent und präsent begleiten ihn die Dresdner Kapellsolisten unter Helmut Branny, der grossen Wert darauf legt, auch in der Begleitung einzelne Instrumentalstimmen klar herauszustellen und keinen typischen Orchesterklang zu erzeugen.

Brillanz des Originals in der Bearbeitung verloren

Von Haydn und Mozart geprägt: Franz Anton Hoffmeisters Bratschen-Konzert (Beginn des Solo-Parts)
Von Haydn und Mozart geprägt: Franz Anton Hoffmeisters Bratschen-Konzert (Beginn des Solo-Parts)

Gleiches gilt auch für die Bearbeitungen der Bach-Kantaten. Die Auswahl der Stücke wirft allerdings Fragen auf. Der Eingangschor aus BWV 207a „Auf, schmetternde Töne der muntern Trompeten“ ist ein durchaus imposantes Stück, im Orchester von Trompeten begleitet. Diese Üppigkeit und Brillianz des Originals – es ist ein Huldigungschor an den Sächsischen Kurfürsten – geht in der Bearbeitung leider weitestgehend verloren, die Trompeten fehlen ganz und auch ist es schwierig, mit nur einer Bratsche einen vierstimmigen Chor zu ersetzen. Da sind filigrane Stücke wie die Bass-Arie „Ich habe genug“ aus BWV 82 wesentlich besser geeignet.
Ein durchwegs hochklassig musiziertes Album ist hier entstanden, was nicht nur Bratschen-Liebhabern gefallen wird. Und es macht neugierig auf die weitere Karriere von Nils Mönkemeyer. ♦

Nils Mönkemeyer, Bratsche: Weichet nur, betrübte Schatten – Musik von Rosetti, Bach und Hoffmeister; Dresdner Kapellsolisten, Helmut Branny; Sony Music 2009, 66 Min.

Lesen Sie im Glarean Magazin zum Thema Streichermusik auch über
String Thing: Rhythmus & Groove im Streicherunterricht

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Weinberg & Druzhinin: Sonaten für Viola solo (Julia Rebekka Adler)

Gratis-Downloads (Musiknoten, Materialien, Schach, E-Books etc.)

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Kostenlose Musiknoten, E-Books, Pop-Songs

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Einige Gratis-Downloads sind trotz Freeware nur mit persönlichem Passwort/Kennwort zu öffnen und ausschliesslich für den privaten/häuslichen Gebrauch bestimmt.

Die Musiknoten liegen meist im PDF-Format vor. Zur Beachtung: Es sind keine Mehrfach- oder Sammelbestellungen, sondern nur Einzellieferungen möglich. –

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Classic-Highlights für den Musikunterricht

♦ J. S. Bach: Präludium C-Dur (Klavier) ♦ J. S. Bach: Menuett G-Dur (Klavier)
♦ J. S. Bach: Musette D-Dur (Klavier) ♦ J. S. Bach: Vom Himmel hoch – Choral (Orgel)
♦ J. S. Bach: Invention Nr. 8 BWV 779 (Klavier) ♦ C. Ph. E. Bach: Solfeggietto c-moll (Klavier)
♦ G. Bingham: 50 Airs Anglois (Blockflöte/n) ♦ B. Bartok: Allegro barbaro (Klavier)
♦ B. Bartok: Bauernlied (Mikrokosmos/Klavier) ♦ B. Bartok: Mitsummen (Mikrokosmos/Klavier)
♦ L. v. Beethoven: Albumblatt „Für Elise“ (Klavier) ♦ L. v. Beethoven: Die Ehre Gottes aus der Natur – Gesang&Klavier)
♦ L. Boccherini: Menuett (Keyboard) ♦ J. Brahms: Guten Abend, gut‘ Nacht (Querflöte&Gitarre)
♦ J. Brahms: Walzer A-Dur (Klavier vierhändig) ♦ J. Brahms: Ungarischer Tanz Nr.5 (2 Panflöten)
♦ F. Chopin: Prélude e-moll op.28/4 (Klavier) ♦ M. Clementi: Sonatine für Klavier op.36/5 (1.Satz)
♦ Cl. Debussy: Syrinx (Querflöte solo ♦ Cl. Debussy: Le petit nègre (Klavier)
♦ C. Franck: Panis Angelicus (Posaune & Klavier) ♦ G. Gershwin: Summertime (Gesang & Klavier)
♦ Gounod&Bach: Ave Maria (Trompete & Klavier/Orgel) ♦ G. F. Händel: Ch’io mai vi possa (Gesang&Klavier)
♦ G. F. Händel: Largo (Ombra mai fu – Orgel) ♦ J. Haydn: Deutscher Tanz D-Dur (Klavier)
♦ S. Joplin: The Entertainer (Klavier) ♦ F. Liszt: Liebestraum (Nocturne – Klavier)
♦ J.-B. Lully: Air G-Dur (Cello & Klavier) ♦ E. MacDowell: To a Wild Rose (Klavier)
♦ F. Couperin: Postludium A-Dur (Orgel) ♦ N. W. Gade: 1. Elegie  (Klavier)
♦ F. Mendelssohn-Bartholdy: Abschied (Klavier) ♦ F. Mendelssohn-Bartholdy: Trost (Klavier)
♦ F. Mendelssohn-Bartholdy: Venetianisches Gondellied (Klavier) ♦ W. A. Mozart: Klaviersonate C-Dur KV 545 (Andante)
♦ W. A. Mozart: Klaviersonate C-Dur KV 330 ♦ W. A. Mozart: Rondo Alla Turca (Klavier)
♦ W. A. Mozart: Menuett G-Dur (Klavier) ♦ J. Offenbach: Can-Can (Violine)
♦ M. Ravel: Prélude (1913 – Klavier-Piano) ♦ D. Scarlatti: Sonata a-moll (Klavier)
♦ F. Schubert: Ave Maria (Keyboard) ♦ F. Schubert: Ave Maria (Panflöte & Orgel)
♦ F. Schubert: Moment musical op. 94/3 (Klavier) ♦ E. Satie: Gymnopédie Nr.1 (Klavier)
♦ R. Schumann: Melodie (2 Gitarren) ♦ R. Schumann: Träumerei (Klavier)
♦ C. Gurlitt: Nocturno F-Dur (2 Klaviere 8-händig): Piano 1 / Piano 2 ♦ Fr. Smetana: Die Moldau (Keyboard)
♦ Johann Strauss: An der schönen blauen Donau / Wiener Walzer (Klavier) ♦ P. I. Tschaikowsky: Italienisches Lied (Klavier)

Musik-Materialien

Das Notensystem Akkord-Griffe für Keyboard
Aufgaben-Blatt Musiknoten Akkord-Griffe für Gitarre
Rhythmus-Diktate
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Notenlinien-Blätter (Notenpapier) zum Ausdrucken

A4 hoch (Solo mit Violin-Schlüssel) A4 hoch (Solo mit Bass-Schlüssel)
A4 hoch (für Klavier) A4 hoch (für Klavier&Solostimme)

Grössere Klassik-Besetzungen (Orchester, Ensemble, Chor, Kammermusik)

♦ A. Vivaldi: Vier Jahreszeiten/Le Quattro Stagioni (Sommer/L’estate) ♦ J.S. Bach: Air D-Dur (Orchester-Suite Nr. 3 BWV 1068)
♦ Urner Tanz-Lieder: Meitäli wenn dü witt go tanzä & Zogä-n-am-Bogä (4st. Gem. Chor) ♦ 3 Schweizer Weihnachtslieder für 4st. Männerchor a cappella a) Auf ihr Hirten b) ’s ist für uns eine Zeit angekommen c) Es kam die gnadenvolle Zeit
Zwei englische Weihnachts-Rufe für 4st. Gemischten Chor (pdf) a) How many miles to Bethlehem? b) We wish you a merry Christmas ♦ C. M. v. Weber: Jägerchor aus „Der Freischütz“ (4st. Männerchor & Blasorchester – Partitur)
Gloria (Les anges dans nos campagnes) für Blockflöten-Quartett (Partitur) ♦ W. Eigenmann: Aura Lee für 4st. Männerchor
♦ J. Brahms: In stiller Nacht / Gemischter Chor (pdf) ♦ Negro Spiritual/Jubilee: Free at last (Gemischter Chor)
♦ R. Wagner: Hochzeitsmarsch (Wedding March – Keyboard) ♦ R. Wagner: Hochzeitsmarsch (Lohengrin / Klavier-Orgel)
♦ Polo Hofer: Giggerig für 9.st. Saxophon- Orchester ♦ H. Berlioz: Chor der Trinker (aus „Fausts Verdammnis“) für 4st. Männerchor)
♦ W. Eigenmann: Frisch auf (Sing-Spruch) für 4st. Männerchor ♦ W.A. Mozart: Ave verum corpus KV 618 Motette für Gemischten Chor, Streicher und Orgel (Partitur)
♦ M. Schneider: Danke für diesen guten Morgen 4st. Gemischter Chor ♦ B. Coulais: Vois sur ton chemin – aus „Les Choristes“ (Piano/Klavier easy)

Kostenlose Jazz-Stücke

♦ Fats Waller: Bright Eyes-Piano für Klavier (pdf) ♦ Otto Motzan: Bright Eyes-Piano für Klavier (pdf)
♦ Fats Waller: The Sheik of Araby für Klavier (pdf) ♦ Ted Snyder: The Sheik of Araby für Klavier (pdf)
♦ Traditional: The Cotton Mill Blues für Klavier (pdf) ♦ Traditional: Another Shade of Blue für Klavier (pdf)

Diverse Gratis-Musik

♦ 2 Gospel-Songs: a) Amazing Grace b) Oh when the Saints (2 Panflöten) Happy Birthday (Klavier)
Happy Birthday (Keyboard) Happy Birthday (Gitarre)
Happy Birthday (Trompete&Klavier) ♦ J.P. Martini: Plaisir d’amour (Alt-Saxophon Es & Klavier / Piano)
Flohwalzer/Kotelett-Walzer/Chopsticks (Klavier) ♦ W. Eigenmann: Chroma-Boogie (Klavier)
♦ A. Zwyssig: Schweizerpsalm-Nationalhymne („Trittst im Morgenrot daher / Männerchor) ♦ Mani Matter: s‘Zündhölzli (Kavier)
♦ Deutschland: Deutsche Nationalhymne (Vokal/Gesang und Klavier) ♦ S. Yradier: La Paloma / Die Taube (Klavier)
♦ Bach/Gounod: Ave Maria (Sopran & Alt & Orgel) ♦ Drei Kinderlieder: a) Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann b) Ist ein Mann in‘ Brunn‘ gefallen c) Merily we roll along (Violine & Klavier)
♦ R. Wagner: Ritt der Walküren (Ride of the Valkyries – Klavierauszug) ♦ Spiritual: Oh When The Saints (Alt-Saxophon Es & Klavier)
♦ Pulton: Aura Lee (Alt-Saxophon Es & Klavier ♦ Karl Svoboda & Ella Endlich: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Küss mich, halt mich, lieb mich – Klavier easy)
♦ Karl Svoboda & Ella Endlich: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Küss mich, halt mich, lieb mich – Keyboard easy) Nationalhymne Israel: Hatikvah-Hoffnung (Ha Tikwa) (Vocal & Piano)
♦ Yann Tiersen: Amelie – Film (Leichte Bearbeitung für Klavier / Piano easy) ♦ Yann Tiersen: Amelie – Film (Leichte Bearbeitung für Keyboard easy)

Kostenlose Audio-Files (Midi)

Happy Birthday (Gitarre) J.S. Bach: Air D-Dur (Orchester-Suite Nr. 3)
J. S. Bach: Menuett G-Dur J. S. Bach: Präludium C-Dur
J.S. Bach: Invention Nr. 8 BWV 779 J. Brahms: Guten Abend, gut Nacht
F. Couperin: Postludium A-Dur G.F. Händel: Tochter Zion, freue dich
W. Eigenmann: Chroma-Boogie Jingle bells & Go tell it on the mountain
Zwei russische Weihnachtslieder: Bajuschki baju & Jolotschka Drei Kinderlieder (Violine&Klavier): a) Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann b) Ist ein Mann in‘ Brunn‘ gefallen & c) Merily we roll along
Morgen kommt der Weihnachtsmann Leise rieselt der Schnee & Süsser die Glocken
H. Berlioz: Chor der Trinker (aus „Fausts Verdammnis“) Gloria (Les anges dans nos campagnes)
W. Eigenmann: Frisch auf (Sing-Spruch) A. Vivaldi: Vier Jahreszeiten/Le Quattro Stagioni (Sommer/L’estate)

Pop, Rock, Filmmusik

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♦ Imagine Dragons / Thunder Klavier (Easy) ♦ Justin Timberlake / Can’t stop the feeling Klavier ♦ Avicii / Wake me up / Klavier & Vocal
♦ Avicii / Hey Brother Klavier ♦ James Bond-007 / Skyfall / Adele (Klavier & Vocal)
♦ James Bond-007 / Skyfall / Adele (4-stimmiger Chor SATB) ♦ Maroon 5: Payphone (Keyboard) ♦ Maroon 5: Payphone (Klavier)
♦ Yann Tiersen: Amélie-Thema (Comptine d’un autre été –  l’après midi / Klavier) ♦ Lady Gaga: Alejandro (Klavier) ♦ Michael Jackson: Earth Song (Klavier/Keyboard/Gesang)
♦ Abba: Mamma mia (Keyboard) Harry Potter – Hedwig-Thema (Klavier) ♦ Hot Butter: Pop Corn (Keyboard)
♦ ACDC: Money talk (Klavier) ♦ Christina Aguilera: Hurt (Keyboard) ♦ Green Day: Boulevard of broken dreams
♦ Christina Aguilera: Hurt (Keyboard) ♦ Green Day: Boulevard of broken dreams (Keyboard) Star Wars – Main Theme (Klavier-Piano) Star Wars – Main Theme (Keyboard)
James Bond-007 / Monty Norman / Theme (Keyboardf) ♦ John Lennon / The Beatles: Imagine (Klavier&Keyboard) River flows in your / Yiruma / Twilight (Klavier)
♦ Pink: U + Ur Hand (Klavier) ♦ Mani Matter: s’Zündhölzli (Keyboard) ♦ Queen: We will rock you (Klavier)
♦ Rihanna: Don’t stop the music (Keyboard) ♦ Rihanna: Umbrella (Keyboard) ♦ Melanie Fiona: Monday Morning (Klavier)
♦ Melanie Fiona: Monday Morning (Keyboard) ♦ Leona Lewis: Better in time (Keyboard) ♦ Film-Theme (Badelt): He’s a Pirate (Klavier)
♦ Film-Theme (Badelt): He’s a Pirate / Fluch der Karibik (Keyboard) ♦ Mariah Carey: Hero (Song & Klavier/Guitar – Piano) ♦ Film-Theme (Dion): My heart will go on / Titanic (Keyboard)
♦ Film-Theme (Disney): The bare necessities (Dschungelbuch/Jungle book – T. Gilkyson – Keyboard) ♦ The Beatles: Yellow Submarine & Yesterday (Keyboard) ♦ Henry Mancini: The Pink Panther (Klavier)
♦ Bruno Mars: Grenade (Klavier / Piano) ♦ Bruno Mars: Grenade (Keyboard) ♦ Scorpions: Still loving you (Piano & Keyboard)
♦ Adele: Someone like You (Keyboard) ♦ Adele: Someone like You (Klavier) ♦ Fugees: Killing me softly (Keyboard)
♦ Helene Fischer: Von hier bis unendlich (Solo-Gesang & Piano/Keyboard) ♦ Carly Rae Jepsen: Call me maybe (Klavier / Piano / Keyboard) ♦ Emily Sande: Read all about it (Keyboard)
♦ Helene Fischer: Atemlos durch die Nacht (Keyboard) ♦ One Republic: Counting Stars (Keyboard) ♦ One Direction: Steal My Girl (Klavier – Piano)
♦ Adel Tawil: Lieder (Keyboard) ♦ Ed Sheeran:  Supermarket Flowers (Melodie-Singstimme & Klavier) ♦ Ed Sheeran:  Perfect (Klavier einfach / Easy Piano & Vocal-Gesangs-Text)
♦ Adele: Hello (Keyboard) ♦ Josh Groban:  You raise me up (Klavier easy) ♦ Ed Sheeran:  Photograph (Klavier einfach / Easy Piano & Vocal-Gesangs-Text)
♦ Maroon 5: Memories (Klavier/Piano) ♦ Selena Gomez: We Don’t Talk Anymore (Klavier/Piano)

Gratis-Weihnachtslieder

Jingle bells (2 Panflöten) Go tell it on the mountains (Keyboard/ pdf)
Oh du fröhliche (2 Violinen) Adeste fideles – Herbei o ihr Gläub’gen (Keyboard)

Christmas for Pan - Die schönsten Weihnachtslieder aus aller Welt - Für 1 oder 2 Panflöte(n) - Scriptum VerlagAnzeige

Christmas for Pan

„Christmas for Pan“ ist eine Sammlung der 22 schönsten Weihnachtslieder aus aller Welt für eine oder zwei Panflöte/n. Der Schwierigkeitsgrad bewegt sich zwischen sehr leicht bis mittelschwer. Mit Strophen-Texten zum Mitsingen. Jedes Stück kann auch solistisch gespielt werden.

Lesen Sie hier mehr über „Christmas for Pan“


Alle Jahre wieder (2 Violinen) Lasst uns froh und munter sein (Klavier)
♦ Zwei russische Weihnachtslieder: Bajuschki baju & Jolotschka (Gitarre solo) Stille Nacht, heilige Nacht (Gitarre – Keyboard – Piano)
Stille Nacht, heilige Nacht (Klavier) Stille Nacht, heilige Nacht (Keyboard)
Stille Nacht, heilige Nacht (Akkordeon)

Vom Himmel hoch (Akkordeon) Leise rieselt der Schnee & Lasst uns froh und munter sein (Klarinette&Klavier)
Go tell it on the mountains (2 Panflöten) Kling, Glöckchen (Klavier – Keyboard – Gitarre)
Feliz Navidad (Klavier – Keyboard – Gitarre) Kumbaya my Lord Spiritual (Chor&Gitarre)
In dulci jubilo (Keyboard) Ihr Kinderlein kommet (Klavier)
Ihr Kinderlein kommet (Keyboard) Was soll das bedeuten / Hirtenlied (Gesang&Gitarre)
♦ G. F. Händel: Joy to the World (aus Messias / Klavier – Keyboard – Gitarre) Oh Tannenbaum (Klavier)
Hark! The angels sing (Lied&Akkorde) Morgen kommt der Weihnachtsmann & Ihr Kinderlein kommet (Violine&Klavier)
Andachtsjodler (Klavier) Es schneielet, es beielet (Klavier)
Süsser die Glocken nie klingen & Leise rieselt der Schnee ( Gitarre) ♦ G. F. Händel: Tochter Zion (Klavier/Piano)
Winter Wonderland ( Klavier) Winter Wonderland ( Keyboard)
♦ J.Hopkins: Wir drei Könige aus dem Morgenland (Saxophon Es & Klavier/Piano)

Kostenlose Schach-Materialien

5-Züge-Eröffnungsbuch für „Fritz“-Turniere (Ersteller: Michael Scheidl) Download: ZIP-Datei

Five Engine Crackers

Die folgenden 5 modernen Schach-Studien sind für manche Schachprogramme echte Engine Crackers. Viel Spass beim Analysieren mit oder ohne Computer 🙂

FEN-Strings für das schnelle Copy/Paste der Stellungen in das eigene Schachprogramm:

  • 5N1n/3P1p1p/5P1k/1Pp1P2p/4KP1P/2p5/p4b2/5N2 w – – 0 1
  • k7/P4pp1/1P6/2p1P3/2P1n3/p5pB/P4n2/K5b1 w – – 0 1
  • 2k5/p2p4/1P6/P3p3/1q2N3/2p5/K7/7Q w – – 0 1
  • 7k/pp1pBp1N/1p3Pp1/b3K1PR/P3P2p/R1n4P/2P1N1P1/3q4 w – – 0 1
  • 4kb2/Rpn1p1rP/1P1pBPN1/4p3/4P1Qn/3b4/1r2R1K1/3qN3 w – – 0 1