Aufgeschnappt: «Ich bin Schach-Großmeister…!»

Witzig – oder doch unverschämt?

von Walter Eigenmann

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Vor einigen Wochen kam es in der Schweizer Schach-Mannschafts-Meisterschaft (SMM) zur Begegnung Karsten Volke vs Viktor Kortschnoi. Der ehemalige WM-Kandidat hatte seinen Gegner (natürlich) völlig überspielt und erwartete nun ungeduldig dessen Partieaufgabe.
Schließlich verlor der einstige «Löwe von Leningrad» die Contenance, und die umstehende Kiebitz-Schar hörten einen leicht genervten Kortschnoi, der Volke unmissverständlich zum Handschlag drängte mit den Worten: «Ich bin Schachgrossmeister…!»

Umfrage: Lustig oder unverschämt?

Dem alten Haudegen Kortschnoi nahm/nimmt diese (eigentlich regelwidrige) Schmunzelette natürlich niemand übel, genauso wenig wie die umstehende Zuschauerschar; der fast 80-jährige Wahlschweizer und Ex-Vize-Weltmeister – der durchaus weiß, wie viel die gesamte Schachwelt ihm in den letzten 40 Jahren zu verdanken hat – war schon immer ein geistreicher, manchmal auch knorriger Bonmot-Lieferant.

Trotzdem die Frage an alle Schachspieler unter den «Glarean»-Lesern: Wie ist das Verhalten von «Schachgroßmeister» Kortschnoi einzuordnen? Geben Sie nachstehend Ihr Votum ab!

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