Neuer Harenberg-Literaturkalender 2009

Lese­zeit für die­sen Bei­trag: ca. 2 Minu­ten

Ein literarisches Panoptikum

von Wal­ter Eigenmann

In der deutsch­spra­chi­gen Ver­lags­land­schaft der Kalen­der-Her­stel­ler hat längst der Mann­hei­mer Haren­berg Ver­lag einen klang­vol­len Namen, und seine jähr­li­chen, stets umfang­reich und attrak­tiv doku­men­tier­ten Tages-Chro­ni­ken sind für Ken­ner mehr als bloss hüb­sche Geschenk-Arti­kel. Haren­bergs neuer Lite­ra­tur­ka­len­der fürs kom­mende Jahr macht da erwar­tungs­ge­mäss keine Aus­nahme: „Lite­ra­tur 2009“ prä­sen­tiert erneut auf 640 Sei­ten ein qua­li­täts­voll kom­po­nier­tes Sam­mel­su­rium von Bio­gra­phi­schem, Lite­ra­tur­ge­schicht­li­chem und Illus­tra­ti­vem zu jedem Jahres-Tag.

llustratives Who-is-Who

Harenberg: Literatur 2009 - Autoren - Werke - Buchtipps -LeseprobenÄus­ser­li­cher Auf­hän­ger eines Ein­trags ist dabei (natür­lich) meist ein „run­der“ Geburts­tag einer/s pro­mi­nen­ten Lite­ra­tin oder Lite­ra­ten, inte­griert sind aber auch Buch­ver­nis­sa­gen, Anek­do­ten, Film-Bild­zi­tate, künst­le­ri­sche Buch-Covers, Promi-Por­träts und wei­te­res wis­sens­wer­tes Biblio­phi­les aus Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart. An „behan­del­ten“ Schrift­stel­le­rIn­nen bie­tet das (mit einer prak­ti­schen Auf­häng- bzw. Auf­stell­vor­rich­tung ver­se­hene) Kalen­da­rium von P. Alten­berg bis H. Zen­ker ein illus­tra­ti­ves Who-is-Who der (ins­be­son­dere euro­päi­schen) Szene, kon­tras­tie­rend fin­den sich auch mal Anklänge an Roman­tik und Klas­sik.  Als Text-AutorIn­nen zeich­nen die vier Ger­ma­nis­tIn­nen bzw. Kul­tur­ge­schicht­le­rIn­nen Bri­gitte Beier, San­dra Degen­hardt, Bar­bara Falk und Rolf Fischer verantwortlich.
„Lite­ra­tur 2009“ ist ein sowohl unter­halt­sa­mes als auch infor­ma­ti­ves Pan­op­ti­kum des (his­to­ri­schen wie moder­nen) Lite­ra­tur­le­bens – fokus­siert auf jeden Tag des nächs­ten Jah­res. Ein qua­li­ta­ti­ves High­light unter der ansehn­li­chen Fülle von all­jähr­lich rou­ti­ne­mäs­sig auf den Markt gewor­fe­nen Kul­tur-Kalen­dern.

Haren­berg Kalen­der-Ver­lag, Lite­ra­tur 2009, Autoren-Werke-Buch­tipps-Lese­pro­ben, 640 Sei­ten, ISBN 978-3-411-80017-9

Lesen Sie im Glarean Maga­zin zum Thema Lite­ra­tur auch über
Hélène Cixous: Man­hat­tan (Prosa)

… sowie zum Thema Lyrik-Lite­ra­tur von
Petra Gangl­bauer: Kreta-Gedicht

2 Kommentare

  1. Gerne möchte ich, als Besit­ze­rin einer Astro­no­mie-Web­site die Dar­stel­lung des Zeit­rau­mes, in wel­cher der Stein­bock, aber auch alle ande­ren Stern­zei­chen fal­len, begründen.
    Ist ein Mensch, z.b. am 19.01.1980 um 15.00 Uhr in Wien gebo­ren, so ent­spricht dies „noch“ dem Stern­zei­chen Stein­bock, kam hin­ge­gen am 20.01.1980 um 23.00 Uhr in Wien zur Welt ist er bereits ein Wassermann.
    Es ist daher recht schwie­rig eine genaue Abgren­zung zum Sprung des nächs­ten Zei­chen anzu­ge­ben, da die Berech­nung immer unter Ein­be­zug der Geburts­stunde und auch des Geburts­or­tes erfolgt.
    Ein Mensch, wel­cher sei­nen Geburts­tag also so knapp zum nächs­ten Zei­chen fei­ert, wird dem­nach auch bereits einige Eigen­schaf­ten des nächs­ten Zei­chens in sei­ner Per­son fest­stel­len dürfen.
    Dar­über hin­aus ist es wei­ters auch essen­ti­ell nicht nur das Son­nen­zei­chen zu betrach­ten, denn auch alle ande­ren Kon­stel­la­tio­nen im Horo­skop prä­gen den Cha­rak­ter einer Per­son. So darf man den Aszen­dent, den Deszen­dent, das IC oder auch MC nicht aus­ser acht las­sen, ebenso trägt auch jeder Mensch zumeist einige Aspekte in sei­nem Horo­skop. Betrach­ten wir das Horo­skop eines Men­schen als Bild, so setzt sich die­ses aus ver­schie­de­nen klei­nen oder auch grö­ße­ren Mosa­ik­stein­chen zusam­men. Es gibt also kei­nen typi­schen „Stein­bock“, „Zwil­ling“ etc. da jede Kon­stel­la­tion der Pla­ne­ten im Horo­skop, bis zu einem gewis­sen Grad die Per­sön­lich­keit prä­gen kann.
    Dar­über hin­aus, sind wei­ters aber auch das Umfeld, die Fami­lie, die Aus­bil­dung und nicht zuletzt der eigene Wille eines Men­schen aus­schlag­ge­bend, wie die­ser auf seine Umwelt, seine Mit­men­schen zugeht, bzw. sein Leben meis­tern kann.
    Betrach­ten Sie ein Puz­zle, wel­ches aus 40 Tei­len besteht, jedoch nur ein Puz­zle­stein auf­ge­legt ist, so wer­den Sie nicht erken­nen, was tat­säch­lich dar­ge­stellt wird.
    Daher sollte man auch nicht nur einen Aus­zug eines Stern­zei­chens her­an­zie­hen, um zu erfah­ren, wel­ches Poten­tial in einem Men­schen steckt^^ 

  2. Ich habe am 19.1. Geburts­tag und war 60 Jahre lang der Mei­nung, ein „Stein­bock“ zu sein. Laut Ihrem Lite­ra­tur­ka­len­der 2009 geht die­ses Tier­kreis­zei­chen nur bis zum 18.1.
    Sorry!


    Merci für den Hin­weis! Scharf beob­ach­tet, da scheint Haren­berg tatsächlich
    ein Druck­feh­ler unter­lau­fen zu sein. Viel­leicht mal ne entspr. Mail an den Verlag?

    Aller­dings:
    Auch am Him­mel scheint ja eine regel­rechte Unord­nung zu herrschen!
    Denn mal hüpft der Bock so…

    Stein­bock 1
    http://www.astro.com/astrologie/in_kd_cap_g.htm

    …dann wie­der so…

    Stein­bock 2
    http://www.amazon.de/Astro-Analysis-21-Dezember-umfassende-Astrologie-Ratgeber/dp/B0016FMG46

    Ein unbe­darf­ter Igno­rant könnte da auf die Idee kommen,
    dass Astro­lo­gie Bock­mist ist… 😉

    W.E.

    PS: Nach­träg­lich noch Happy Bir­th­day to you!

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