50-Euro-Musik-Preisrätsel (April 2008)

Witzig-pointierte Vitalität: Wer bin ich?

In re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den bringt das Glarean Ma­ga­zin ein neues 50-Euro-Preis­rät­sel. Der/die erste Einsender/in der voll­stän­dig rich­ti­gen Lö­sung via „Kommentar“-Funktion er­hält 50 Euro. Der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen. – Dies­mal wird nach ei­nem Kom­po­nis­ten ge­fragt, der sich gleich sel­ber vor­stelle:

An Ta­len­ten hat es mir mei­ner gan­zen vie­len Leb­tage lang nie ge­man­gelt: Meine poe­ti­sche Ader stellte ich bei vie­len mei­ner schrift­li­chen Äu­ße­run­gen v.a. in der Form des Rei­mes un­ter Be­weis; meine wis­sen­schaft­lich-ko­gni­tive Seite führte hin­ge­gen zum eher tro­cke­nen Stu­dium der Ju­ris­pru­denz; wie kein zwei­ter Com­po­si­teur mei­ner Zeit be­herrschte ich zahl­rei­che In­stru­mente nicht nur theo­re­tisch, son­dern auch prak­tisch ex­qui­sit (z.B. auch den eher sel­ten be­setz­ten «Cal­che­don»); eine präch­tige Ba­ri­ton-Stimme sagte man mir eben­falls nach. Aber vor al­lem an­de­ren zähle ich zu den pro­duk­tivs­ten Kom­po­nis­ten der Mu­sik­ge­schichte, wo­bei ich jeg­li­cher Mo­der­ni­tät stets äu­ßerst auf­ge­schlos­sen ge­gen­über­stand. Auf alle Fälle eig­net mei­nem Oeu­vre fast im­mer eine – bei man­chem mei­ner zeit­ge­nös­si­schen Kol­le­gen zu­wei­len ver­misste – ver­spielt-char­mante Vi­ta­li­tät, eine Art ver­schmitz­ten Hu­mors auch, und gleich­zei­tig eine tech­ni­sche Pro­fes­sio­na­li­tät, die nicht ah­nen lässt, dass ich mir das hö­here kom­po­si­to­ri­sche Rüst­zeug fast voll­um­fäng­lich au­to­di­dak­tisch an­ge­eig­net habe.
Das fol­gende Stück stammt aus ei­ner mei­ner «Fan­ta­sien»  für Flöte:

Ein Auszug aus meinen "Fantasien" für Flöte - Wer bin ich?
Ein Aus­zug aus mei­nen „Fan­ta­sien“ für Flöte – Wer bin ich?

Also: Wer bin ich?

Ein Gedanke zu “50-Euro-Musik-Preisrätsel (April 2008)

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